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Inhalt

Erfolgreicher Abschluss der Basisdialoge in München
 

25.02.2004: 23.02.2004 Der zehnte und damit letzte Basisdialog zum Thema Fahrvergünstigungen ist am Freitag erfolgreich zu Ende gegangen. Rund 250 Kolleginnen und Kollegen informierten sich über den Stand der laufenden Tarifverhandlungen zu diesem Thema.

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Scharfe Kritik an Personalabbau
 

01.03.2004: 24.02.2004 Das Konzept zum Personalabbau im personenbedienten Verkauf ist von den Mitgliedern der örtlichen Betriebsräte scharf kritisiert worden. Auf der Betriebräteversammlung Fernverkehr/Vertrieb am Dienstag in Frankfurt/Main äußerten die Teilnehmer gegenüber dem Vertriebsvorstand der DB Personenverkehrs GmbH, Jürgen Büchy, nachdrücklich ihr Unverständnis zu diesem Vorhaben.

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Versorgungsänderungsgesetz: Widersprüche auch dieses Jahr möglich
 

24.02.2004: 24.02.2004 Gegen die Kürzungen bei den Beamtenpensionen nach dem Versorgungsänderungsgesetz (VersÄndG 2001) ist auch in diesem Jahr der Widerspruch möglich. Darauf weist die Abteilung Beamtenpolitik der TRANSNET ausdrücklich hin.

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Bahn-Reisezentren: Abbau von über 900 Stellen geplant
 

26.02.2004: TRANSNET macht gegen den neuerlichen geplanten Kahlschlag in den Reisezentren der Deutschen Bahn mobil. "Nach unseren Informationen sollen allein in diesem und im kommenden Jahr über 900 Arbeitsplätze abgebaut werden", kritisierte das zuständige Vorstandsmitglied der Gewerkschaft, Karl-Heinz Zimmermann. Dieses Vorhoben stehe im eklatanten Widerspruch zum ausgerufenen Ziel des Unternehmens, mehr Service anzubieten.

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"Berliner Entschließung" zur Sicherung von Investitionsmitteln verabschiedet
 

26.02.2004: Betriebsräte aus Unternehmen der Bahnen, der Bahnindustrie und des Verkehrswegebaus haben die "Berliner Entschließung" verabschiedet. Darin fordern sie die Politik auf, die Schieneninfrastrukturmittel mindestens auf der Höhe der zugesagten 4,5 Milliarden Euro zu sichern und damit einen drohenden Arbeitsplatzabbau zu verhindern.

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Tarifrunde DB Telematik weiterhin ohne Ergebnis
 

16.03.2004: 26.02.2004 Auch die zweite Sondierungsrunde von TRANSNET und GDBA für die Beschäftigten der DB Telematik ist ohne Ergebnis geblieben. Grund ist, dass die Arbeitgeberseite weiterhin eine klare Aussage über die zukünftige Tarifstruktur des Unternehmens verweigert.

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Private Altersversorgung: ZÜ-Ansprüche können in Direktversicherung umgewandelt werden
 

01.03.2004: Arbeitnehmer können ihre "Zulage Überleitung" (ZÜ) jetzt ganz oder teilweise in eine spezielle Direktversicherung umwandeln. Dies ist ein übertarifliches Angebot der Arbeitgeberseite und deshalb freiwillig.

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Staat bezahlt Lehrstellen
 

02.03.2004: Die sinkende Bereitschaft der Wirtschaft, Ausbildungsplätze anzubieten, belastet zunehmend den Staat. Im vergangenen Jahr wurden über 60.000 Lehrverträge voll aus öffentlichen Mitteln finanziert. Das ist jeder neunte Ausbildungsplatz, heißt es im Berufsbildungsbericht der Bundesregierung.

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Jahresarbeitszeittarifvertrag gekündigt
 

01.03.2004: Die TRANSNET hat den Jahresarbeitszeittarifvertrag (JazTV) mit den Unternehmen des DB-Konzerns gekündigt. Damit haben wir auf die Unbeweglichkeit des Agv MoVe und seiner Mitgliedsunternehmen bei der Umsetzung der tarifvertraglichen Bestimmungen reagiert. Gekündigt wurde zugleich der Zulagentarifvertrag (ZTV).

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TRANSNET ruft zu Warnstreik bei Weser-Ems-Bus in Bremen auf
 

02.03.2004: Der Tarifkonflikt bei Weser-Ems-Bus spitzt sich weiter zu. Die Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag sind festgefahren.

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Streit um Tarifverträge bei Bahn AG
 

09.03.2004: TRANSNET hat den Jahresarbeitszeit- und Zulagen-Tarifvertrag bei der Bahn AG gekündigt. Hintergrund: immer wieder werden die Bestimmungen unterschiedlich ausgelegt. Die Tarifverträge wurden mit dem Arbeitgeberverband Mobilitäts- und Verkehrsdienstleister (Agv MoVe) ausgehandelt.

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Hunderttausende protestieren gegen Sozialabbau
 

13.04.2004: Unter dem Motto "Aufstehn, damit es endlich besser wird!" sind am Samstag bundesweit fast eine halbe Millionen Menschen auf die Straße gegangen, um gegen Sozialabbau zu demonstrieren. Bei Kundgebungen in Berlin, Stuttgart und Köln forderten die Teilnehmer einen politischen Kurswechsel. Dazu aufgerufen haben Gewerkschaften und Sozialverbände. Demonstrationen gegen geplante Reformen gab es unter anderem auch in Italien, Rumänien, Spanien und Österreich.

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Hochrhein-Bypass: Modellregion für umweltfreundlichen Güterverkehr auf der Schiene schaffen
 

09.03.2004: Die Bewältigung des zu erwartenden Güterverkehrsaufkommens am Oberrhein muss absolute Priorität in der regionalen Verkehrspolitik genießen. Die Region lässt sich als Modellregion für umweltfreundlichen Güterverkehr auf der Schiene ausbauen.

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Bezirkskonferenz Berlin: Scharfe Kritik an Bahnreform
 

05.03.2004: Mit scharfer Kritik an der Bahnreform eröffnete der Vorsitzende des Bezirks Nord-Ost, Holger Herzog, die TRANSNET-Bezirkskonferenz in Berlin. Nach 10 Jahren gebe es keinen Grund zum Jubeln, da das Ziel, mehr Verkehr auf die Schiene zu bringen, nicht erreicht worden sei. Im DB Konzern sei umstrukturiert und umorganisiert worden, was vor allem Auswirkungen für die Mitarbeiter gehabt habe.

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Schließung von Reisezentren: Widerstand gegen Arbeitsplatzabbau
 

05.03.2004: TRANSNET will den drohenden Abbau von Arbeitsplätzen in den Reisenzentren der Deutschen Bahn nicht hinnehmen. Nach Angaben der Gewerkschaft sollen allein in diesem Jahr weitere 600 Stellen in diesem Bereich wegfallen. Ein solches Vorhaben könne man als Service-Defensive bezeichnen, sagte der TRANSNET-Vorsitzende Norbert Hansen.

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Lokführerausbildung: Simulatoren bleiben erhalten
 

09.03.2004: Die Pläne der DB Bildung, die Anzahl der Simulatoren für die Lokomotivführer-Aus- und Fortbildung zu reduzieren, sind vom Tisch. Alle 16 vorhandenen Simulatoren bleiben bestehen. Dafür hatte sich TRANSNET vehement eingesetzt.

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TRANSNET kritisiert Unions-Pläne zum Arbeitsrecht
 

09.03.2004: TRANSNET hat scharfe Kritik an den neuerlichen Plänen der Union geübt, das Arbeitsrecht weiter zu lockern. CDU/ CSU wollen u.a. den Kündigungsschutz für älteren Arbeitnehmer lockern. Damit "soll der Sozialstaat auf den Kopf gestellt werden", sagte der Gewerkschaftsvorsitzende Norbert Hansen. Erneut würden "Arbeitnehmer und ihre Rechte für die schlechte konjunkturelle Lage verantwortlich gemacht."

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Connex zieht nach Berlin
 

09.03.2004: Connex wird seine Zentrale von Frankfurt am Main nach Berlin verlagern. Das teilte die Unternehmensleitung den Beschäftigten mit. Rund 120 Mitarbeiter sind von dem Umzug betroffen, der laut Connex-Chef Leister wichtig sei, "um mitreden zu können."

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Gewerkschaften haben Zukunft
 

09.03.2004: Anwalt einer menschlichen Zukunft, Interessenvertreter der arbeitenden Menschen, so sieht Johanno Strasser, Präsident des PEN-Zentrums Deutschland die Gewerkschaften. In einem Beitrag für unser Mitgliedermagazin inform fordert er sie zugleich auf, sich noch stärker zur Gesellschaft hin zu öffnen.

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Connex-Umzug: TRANSNET fordert sozialverträgliche Regelungen
 

11.03.2004: TRANSNET hat von Connex sozialverträgliche Regelungen für die Beschäftigten beim Umzug der Zentrale von Frankfurt/Main nach Berlin gefordert. Das zuständige Vorstandsmitglied Karl-Heinz Zimmermann kündigte an, das Unternehmen zu entsprechenden Verhandlungen aufzufordern. Hintergrund ist, dass Connex seinen Hauptsitz bis Mitte dieses Jahres vom Main an die Spree verlagern will. Betroffen sind rund 120 Arbeitsplätze.

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Bahn-Kontrollen in Deutschland: TRANSNET warnt vor Katastrophen-Populismus
 

12.03.2004: TRANSNET hat Forderungen des CSU-Innenexperten Norbert Geis im Zusammenhang mit den Terroranschlägen von Madrid als unrealistisch kritisiert. Geis hatte sich dafür ausgesprochen, Bahn-Passagiere ähnlich zu kontrollieren wie im Flugverkehr. "Solche Vorschläge können leider nur als Katastrophen-Populismus bezeichnet werden", erklärte Gewerkschaftschef Norbert Hansen.

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Betriebsversammlung bei DB Fernverkehr
 

12.03.2004: Die Beschäftigten im Vertrieb bei DB Fernverkehr Nord-Ost hatten am Freitag in Berlin auf einer Betriebsversammlung Gelegenheit, ihrem Ärger über die neuen Pläne des Unternehmens Luft zu machen. Zentrales Thema war das Vorhaben, Personal in den Reisezentren abzubauen. 533 sollen es allein in diesem Jahr bundesweit sein. Darüber hinaus sollen 130 von 600 Verkaufsstellen geschlossen werden. Das schlechte Ergebnis im Fernverkehr, hervorgerufen durch Fehler des Managements, soll jetzt offenbar ausgebügelt werden. Auf dem Rücken der Mitarbeiter und der Kunden. Und dazu scheint jedes Mittel recht zu sein.

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Betriebsversammlungen bei DB Telematik
 

19.03.2004: 15.03.2004 Rund 2.500 Beschäftigte der DB Telematik haben auf bundesweiten Betriebsversammlungen ihren Unmut gegenüber der Politik der Geschäftsführung geäußert. Hintergrund: Bisher gibt es keine eindeutigen Aussagen zum Bestand des Tarifvertrages sowie zur zukünftigen Unternehmensstruktur. Über entsprechende Veränderungen im Unternehmen wurde zuvor in einem Mitarbeiterschreiben des UB D hingewiesen.

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BAHN-BKK empfiehlt persönliche Beratung für chronisch Kranke
 

22.03.2004: Die BAHN-BKK empfiehlt chronisch Kranken eine persönliche Beratung. Hintergrund sind die neuen Regelungen seit dem 1. Januar für Zuzahlungen und Belastungsobergrenzen. Erwachsene und Familien sollen danach nicht mehr als zwei Prozent des jährlichen Bruttoeinkommens selbst zahlen müssen. Bei Menschen mit chronischen Erkrankungen liegt die Belastungsobergrenze bei einem Prozent des jährlichen Bruttoarbeitseinkommens.

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Reisezentren: Zahlreiche Standorte in Hamburg und Schleswig-Holstein geschlossen
 

17.03.2004: In Hamburg und Schleswig-Holstein werden am Donnerstag zahlreiche Reisezentren geschlossen bleiben. Grund ist eine Betriebsversammlung, die am Vormittag in Hamburg stattfindet. Die Betriebsräte werden die Mitarbeiter an diesem Tag über die aktuellen Kürzungspläne des Unternehmens informieren. Allein in den beiden Bundesländern sollen insgesamt 34 Arbeitsplätze im Verkauf wegfallen.

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Neue Verunsicherung bei Scandlines
 

24.03.2004: 18.03.2004 Die Wogen um Scandlines lassen sich nicht glätten. Erneut brodelt die Gerüchteküche um die Reederei, an der die DB AG und das dänische Transportministerium beteiligt sind. Wieder einmal wird in der Bahn-Zentrale über einen Verkauf der Anteile nachgedacht.

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Schienen-Investitionen: Mittel für 2004 zu gering
 

24.03.2004: TRANSNET hat die in diesem Jahr zur Verfügung stehenden Schieneninvestitions-Mittel als zu gering kritisiert. Nach der Entscheidung der Bundesregierung stehen der Bahn in 2004 nun 3,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Das wären nach den vorliegenden Zahlen rund 800 Millionen Euro weniger als noch im vergangenen Jahr.

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Musterprozessvereinbarung zur Pflegeversicherung unterzeichnet
 

24.03.2004: TRANSNET und die Bahnversicherungsanstalt (BVA) haben sich auf eine Musterprozessvereinbarung gegen die neuen Beitragsregelungen zur Pflegeversicherung geeinigt. Demnach sollen drei Musterklagen in Hessen und Rheinland-Pfalz geführt werden.

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Nein zu Arbeitszeitverlängerung
 

29.03.2004: TRANSNET erteilt jüngsten pauschalen Forderungen nach einer Verlängerung der Arbeitszeit eine Absage. Nach Ansicht unserer Gewerkschaft ist nicht klar, welchen Effekt dies haben soll. Statt Arbeitslosigkeit zu verringern, muss befürchtet werden, dass eine solche Maßnahme zu einer Steigerung der Arbeitslosenzahlen führt.

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Union will Azubis schröpfen
 

20.04.2004: Geht es nach CDU und CSU sollen Azubis künftig den Kopf für die miserable Situation am Lehrstellenmarkt hinhalten. Die Ausbildungsvergütungen sollen massiv abgesenkt werden. Dazu will die Union noch in dieser Woche einen Gesetzentwurf in den Bundestag einbringen.

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Maut-Einnahmen können auch in Schiene fließen
 

30.03.2004: Maut-Einnahmen auf Europas Straßen können auch in die Schiene fließen. Darauf hat sich der Verkehrsausschuss des Europaparlaments verständigt. Danach soll es ab 2008 auch möglich sein, die so genannten externen Kosten in die Gebühren einzubeziehen. Zu diesen zählen unter anderem Luftverschmutzung und Lärmbelästigung. TRANSNET begrüßt diese Einigung der Parlamentarier.

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Überstundenberg in Deutschland wächst
 

30.03.2004: Der Berg von Überstunden in Deutschland wächst wieder. Medienberichten zufolge wird er in diesem Jahr bei 1,6 Milliarden Stunden liegen. Damit leistet jeder Arbeitnehmer - statistisch gesehen - rund 47 Überstunden im Jahr. Nach Berechnungen der Bundesagentur für Arbeit würde der komplette Abbau dieser Zeiten gut eine Million Arbeitsplätze schaffen. Forscher halten hingegen die Reduzierung um zehn Prozent für realistisch, was 100.000 neue Jobs bedeuten würde.

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TRANSNET-Bundeskonferenz der Betriebs- und Personalräte
 

31.03.2004: TRANSNET hat die Tarifautonomie in Deutschland nachdrücklich verteidigt. "Sie ist das Modell für die Zukunft, sie hat diesen Standort stark gemacht", erklärte der Gewerkschaftsvorsitzende, Norbert Hansen, auf der Bundesbetriebs- und Personalrätekonferenz unserer Gewerkschaft in Karlsruhe. Es gäbe keinen Grund an dieser Säule des Sozialstaates zu rütteln, sagte Hansen mit Blick auf Pläne aus Teilen der Politik und der Wirtschaft, die Tarifautonomie auszuhebeln.

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Starkes Ergebnis bei EBA-Wahlen
 

02.04.2004: TRANSNET hat bei den Wahlen zum Gesamtpersonalrat beim Eisenbahn-Bundesamt ein starkes Ergebnis erzielt. Unsere Gewerkschaft hat in der Gruppe Angestellte die Mehrheit der Sitze errungen. In der Gruppe Beamte erhält TRANSNET vier von zehn Mandaten.

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Europäischer Betriebsrat
 

02.04.2004: Bei der Deutschen Bahn wird es künftig auch einen Europäischen Betriebsrat geben. Das Gremium soll noch in diesem Jahr gebildet werden. Darauf verständigten sich TRANSNET, Konzernbetriebsrat und Konzern.

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Generelle Arbeitszeitverlängerung ist "bodenlose Dummheit"
 

05.04.2004: Der katholische Sozialwissenschaftler Friedhelm Hengsbach hat scharfe Kritik an der Forderung nach einer generellen Verlängerung der Arbeitszeit geübt. Dem Funktionärsmagazin TRANSNET-THEMEN sagte Hengsbach, es sei "eine bodenlose Dummheit, in einer Situation von sieben Millionen fehlenden wettbewerbsfähigen Arbeitsplätzen, die Last der Arbeit wieder einseitig auf diejenigen zu laden, die jetzt schon Überstunden machen." Dadurch werde kein neuer Arbeitsplatz geschaffen.

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Bahn-Test 2004 zeigt: Serviceaufbruch ist notwendig
 

06.04.2004: Ein Serviceaufbruch bei der Deutschen Bahn ist dringend notwendig. Das geht für die TRANSNET auch aus dem jüngsten "Bahn-Test" des Verkehrsclubs Deutschland hervor. Der Untersuchung zufolge erhält fast ein Drittel der Reisenden beim Ticketkauf nicht die günstigste oder schnellste Verbindung. Außerdem seien Sparpreise vielfach nicht verfügbar oder nicht bekannt.

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Hansen: Beschäftigungspakt bis 2010 ist Voraussetzung für Börsengang der DB AG
 

06.04.2004: TRANSNET stellt Bedingungen für einen Börsengang der Deutschen Bahn AG. "Ich will eine Beschäftigungszusage bis 2010", sagte der Vorsitzende Norbert Hansen. "Wir wollen verhindern, dass ein Investor ein oder zwei Jahre nach dem Börsengang sagt: Ihr habt nicht die erhoffte Rendite aus dem Verkehrsergebnis, holt sie aus Einsparungen - und das dann über Kündigungen erfolgt."

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Hansen fordert konkrete Gespräche über möglichen Börsengang
 

07.04.2004: TRANSNET-Vorsitzender Norbert Hansen hat konkrete Verhandlungen über einen möglichen Börsengang der DB AG gefordert. Er wandte sich in Briefen an Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe und DB-Vorstandschef Hartmut Mehdorn. Darin heißt es, eine Entscheidung über den Börsengang sei "nur denkbar, wenn vorher grundsätzliche Fragen zur Sicherung der Interessen der Beschäftigten geklärt sind."

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Vertrauensoffensive abgeschlossen
 

15.04.2004: Die Vertrauensoffensive bei der Deutschen Bahn AG ist offiziell abgeschlossen. Vertreter von TRANSNET, GDBA, Konzernbetriebsrat und Konzernspitze der DB AG unterzeichneten eine entsprechende Erklärung. Sie zogen zum Abschluss der dreijährigen Initiative eine positive Bilanz.

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TRANSNET weiter kritisch zu möglichem DB-Börsengang
 

19.04.2004: Unsere Gewerkschaft hat ihre Kritik an einem möglichen Börsengang der Deutschen Bahn AG bekräftigt. Der Hauptvorstand verabschiedete am Montag in Fulda ein entsprechendes Positionspapier.

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Kromphardt: Sonderwirtschaftszonen sind kein guter Weg
 

19.04.2004: Der frühere Wirtschaftsweise Jürgen Kromphardt ist gegen Sonderwirtschaftszonen in den neuen Ländern. "Dass man das Gebiet quasi wieder aussondert, das ist sicherlich kein guter Weg", sagte Kromphardt gegenüber TRANSNET-aktuell. "Wir haben ja bereits in Ostdeutschland günstigere Regelungen für die Unternehmen. Das hat, wie man gesehen hat, nicht dazu geführt, dass der Osten aufgeblüht ist." Kromphardt nannte in diesem Zusammenhang die höheren Investitionszuschüsse und die niedrigeren Effektivlöhne.

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Einheitliche EU-Richtlinie für Lkw-Maut verabschiedet
 

21.04.2004: Das Europäischen Parlament hat die Novellierung der Eurovignetten-Richtlinie beschlossen. Mit der so genannten Wegekostenrichtlinie gibt die EU den Mitgliedsstaaten einen Rahmen für die Erhebung einer LkW-Maut vor. Zugleich werden die Regeln formuliert, die bei der Einführung einer Maut und bei der Berechnung ihrer Höhe zu beachten sind.

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EU-Parlament verabschiedet zweites EU-Eisenbahnpaket
 

23.04.2004: Das Europäische Parlament hat das Zweite EU-Eisenbahnpaket verabschiedet. Damit wird ab dem 1. Januar 2006 der grenzüberschreitende Güterverkehr freigegeben. Am 1. Januar 2007 erfolgt dann die Freigabe des Güterverkehrs innerhalb der Europäischen Union insgesamt.

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TRANSWEB-Konferenz zur Arbeitszeitpolitik
 

27.04.2004: Die Mitbestimmung der Betriebsräte in Arbeitszeitfragen muss gestärkt werden. Das ist eines der zentralen Ergebnisse einer Fachkonferenz der TRANSNET-Bildungsgesellschaft TRANSWEB in Kassel. Sie befasste sich mit Arbeitszeitmodellen in der Verkehrswirtschaft.

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Grüne wollen Schiene stärker fördern
 

27.04.2004: Die Grünen wollen Bahnfahrten verbilligen. Gleichzeitig sollen Flugreisen verteuert werden. Dazu sollen nach Angaben von Fraktionsvize Loske Steuerprivilegien der Luftfahrt abgeschafft werden.

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Schienen-Infrastruktur: Neue Finanzierungspläne sind eine Hiobsbotschaft
 

28.04.2004: TRANSNET übt scharfe Kritik an den neuen Plänen zur Finanzierung der Schienen-Infrastruktur. Nach Überlegungen aus dem Bundesfinanzministerium sollen die bisher gewährten Baukostenzuschüsse für die Pflege des Bestandsnetzes nur noch als Darlehen gewährt werden. "Dies ist eine neue Hiobsbotschaft", sagte TRANSNET-Vorsitzender Norbert Hansen.

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Der 1. Mai bleibt unser 1. Mai
 

01.05.2004: Mit Mai-Kundgebungen in ganz Deutschland haben die Gewerkschaften auf die sozialen Probleme hierzulande und in Europa aufmerksam gemacht. In Bremen forderte TRANSNET-Chef Norbert Hansen die Schaffung eines Europas "der Freiheit, der Gleichheit und der Toleranz". Die derzeitige Politik führe immer mehr dazu, dass Menschen ausgegrenzt würden.

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Europa ist größer
 

01.05.2004: Die Europäische Familie ist seit Samstag größer. Mit Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, Slowakei Ungarn, Slowenien, Malta und Zypern gehören zehn neue Mitglieder der Gemeinschaft an. Die EU umfasst damit 25 Staaten. TRANSNET sieht in der so genannten Ost-Erweiterung einen historischen Schritt.

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Neue Stellen im Service-Bereich
 

30.04.2004: Die Deutsche Bahn will 100 neue Stellen für Kundenwerbung in der Fläche schaffen. Das ist das Ergebnis eines Spitzengesprächs zwischen TRANSNET und DB am Freitag in Kassel. An der Runde nahmen u.a. der Vorsitzende unserer Gewerkschaft, Hansen, die GBR-Vorsitzenden Zimmermann und Miller, sowie Bahnchef Mehdorn und seine Vorstände Rausch und Bensel teil. Hansen wertete die angekündigte Schaffung der Jobs zwar, nannte sie aber "nicht mutig genug." Er erwarte, dass dies ein "ernsthafter Pilotversuch" sei, der anschließend flächendeckend mit mehr Personal umgesetzt werde.

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Münchner Bahn-Azubis machen mobil
 

03.05.2004: Die Auszubildenden der DB AG in München machen gemeinsam mit TRANSNET gegen die Misere am Lehrstellenmarkt mobil. Mit einer Unterschriftenaktion und weiteren Aktivitäten fordern sie vom Unternehmen mehr Jobs für junge Leute.

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Investitionsmittel weiter als Zuschuss
 

03.05.2004: Investitionsmittel für die Schiene werden weiterhin als Zuschuss gewährt. Das erklärte Verkehrs-Staatssekretärin Mertens. Das Finanzministerium wollte diese Gelder künftig nur noch als Darlehn gewähren.

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TRANSNET-Internet
 

05.05.2004: Liebe Internet-Nutzer, wir freuen uns, dass der neue Internetauftritt der TRANSNET eine große Resonanz auslöst. Durch diese unerwartet hohen Zugriffsraten auf unsere Webseiten kann es zurzeit zu Problemen kommen.

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Schwebende Illusion
 

04.05.2004: Bayerns Verkehrsminister Wiesheu bleibt hart. Der CSU-Politiker pocht weiterhin auf den Bau des Transrapid. Die Schwebebahn soll die Münchner City mit dem Flughafen verbinden. Allerdings fehlt noch immer das Entscheidende: das Geld.

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Bewegung bei Ausbildungsplatzumlage
 

05.05.2004: In das geplante Gesetz zur Ausbildungsplatzumlage kommt offenbar Bewegung. Der von der Wirtschaft angebotene freiwillige Pakt soll verbindlich in die Vorlage aufgenommen werden. SPD-Chef Müntefering ist sich sicher, dass die Vereinbarung Erfolg bringt: "Wenn wir nun den Pakt mit aller Macht machen, wird die Umlage nicht kommen." Bislang hat sich die Wirtschaft allerdings gegen verbindliche Verabredungen gesträubt. In Gesprächen mit führenden Verbandsvertretern will Müntefering deshalb am Mittwoch für Klarheit sorgen.

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Bahn-Börsengang: TRANSNET warnt vor "taktischen Verzögerungs-Spielchen"
 

05.05.2004: TRANSNET hat mit Zurückhaltung auf die Entscheidung des Verkehrsausschusses des Bundestages zu einem möglichen Bahn-Börsengang reagiert. Das Gremium hatte im Kern gefordert, einen Schritt aufs Parkett für die nächsten Jahre auf Eis zu legen. Es dürfe hier keine taktischen Verzögerungs-Spielchen geben, mit dem Hintergrund, den Bahnkonzern zu zerschlagen, warnte der Gewerkschaftschef Norbert Hansen mit Blick auf mögliche Bestrebungen, das Netz aus dem Konzernverbund herauszulösen.

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Weiter Streit um Ausbildung
 

06.05.2004: Um die geplante Ausbildungsplatzumlage gibt es weiter Streit. Die Wirtschaft will auf Zugeständnisse der Bundesregierung nicht eingehen. Sie bietet weiterhin nur einen freiwilligen Pakt an — das Gesetz soll dafür für drei Jahre auf Eis gelegt werden. Rot-Grün war der Wirtschaft jedoch bereits entgegengekommen. Sollte es 2004 eine verbindliche Vereinbarung geben, wird die Umlage nicht fällig: Für den Pakt werden auch keine Quoten vorgeschrieben. Zusätzlich sollen tarifvertragliche Regelungen Vorrang haben.

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SPE: Liberalisierung im Schienenverkehr darf nicht auf Kosten der Beschäftigten gehen
 

08.05.2004: Die Sozialdemokraten im Europäischen Parlament (SPE) begrüßen grundsätzlich die weitere Liberalisierung des Schienenverkehrs durch das kürzlich verabschiedete Zweite Eisenbahnpaket. Das sagte der Verkehrsexperte der SPE, Ulrich Stockmann, der TRANSNET-Mitgliederzeitschrift "inform". Eine klare Absage erteilte er aber einer ungezügelten Freigabe des Marktes.

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Rot-Grün beschließt Ausbildungsplatzumlage und Lehrstellenpakt
 

07.05.2004: Die umstrittene Ausbildungsabgabe ist am Freitag gegen die Stimmen der Opposition beschlossen worden. 300 Bundestagsabgeordnete votierten dafür, 284 waren dagegen. Betriebe mit mehr als zehn Beschäftigten müssen demnach in einen Fonds einzahlen, wenn sie nicht oder zu wenig ausbilden. Damit sollen Ausbildungsplätze finanziert werden. Das Gesetz kommt jedoch nur zum Tragen, wenn nicht genügend Lehrstellen angeboten werden. Ein verbindlicher Ausbildungspakt mit der Wirtschaft könnte ebenfalls verhindern, dass die Umlage erhoben wird.

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Bundesfrauenkonferenz der TRANSNET
 

12.05.2004: In Eisenach beginnt am Donnerstag die 15. Bundesfrauenkonferenz der TRANSNET. Knapp 100 Delegierte diskutieren auf der zweitägigen Veranstaltung die Chancengleichheitspolitik unser Gewerkschaft. Als Redner werden TRANSNET-Chef Norbert Hansen, die stellvertretende Vorsitzende unserer Gewerkschaft, Regina Rusch-Ziemba sowie DGB-Vize Ursula Engelen-Kefer erwartet.

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Liberalisierung in Deutschland weit voran
 

12.05.2004: Die Öffnung des Schienenverkehrsmarktes ist in Deutschland im EU-Vergleich weit vorangeschritten. Das geht aus dem neuesten Liberalisierungsindex Bahn hervor. Danach liegt Deutschland nach Großbritannien und Schweden in der Spitzengruppe. In den meisten Ländern kommt die Liberalisierung nur sehr zögerlich voran, einige schotten sich noch gänzlich ab.

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TRANSNET kritisiert Forderungen nach Sozialabbau
 

12.05.2004: TRANSNET hat die Forderungen von Vize-Fraktionschef Friedrich Merz nach zusätzlichen Streichungen für Erwerbslose scharf kritisiert. Der CDU-Politiker hatte unter anderem gefordert, die Transferleistungen für arbeitsfähige Sozialhilfeempfänger zu kürzen und die Arbeitsanreize neu zu definieren.

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Weniger Arbeitsunfälle in Deutschland
 

12.05.2004: Die Zahl der Arbeitsunfälle in Deutschland ist zurückgegangen. Das teilte der Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften mit. Danach gab es im vergangenen Jahr rund 883.000 Vorfälle- 9,4 Prozent weniger als 2002.

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Mehdorn: "Fitnessprogramm" der Bahn wird fortgesetzt
 

13.05.2004: Die Deutsche Bahn will in diesem Jahr erstmals schwarze Zahlen schreiben. An diesem Ziel halte man unverändert fest, erklärte Vorstandschef Hartmut Mehdorn auf der Bilanz-Pressekonferenz des Unternehmens in Berlin. Es bleibe beim "Fitnessprogramm", so Mehdorn weiter: "Wir wollen die Bahn fit machen für den Börsengang." Wann dieser eingeleitet werde, müsse dann aber der Bund als Eigentümer entscheiden.

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15. Bundesfrauenkonferenz der TRANSNET
 

13.05.2004: Mit einem Rückblick auf 50 Jahre Frauenarbeit in unserer Gewerkschaft hat die 15. Bundesfrauenkonferenz der TRANSNET begonnen. Regina Rusch-Ziemba, stellvertretende Vorsitzende unserer Gewerkschaft, erläuterte vor den rund 140 Delegierten und Gästen die Forderungen der Frauen auf der ersten Bundesfrauenkonferenz im Jahre 1954 in Nürnberg.

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15. Bundesfrauenkonferenz der TRANSNET
 

14.05.2004: Am zweiten Tag der Bundesfrauenkonferenz der TRANSNET in Eisenach stand das Gleichstellungsgesetz im Mittelpunkt der Diskussion. Die stellvertretende DGB-Vorsitzende, Ursula Engelen-Kefer, kritisierte, dass es in der privaten Wirtschaft noch kein solches Gesetz gebe. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sei in den Betrieben bisher nicht zufriedenstellend. Freiwilligkeit reiche nicht aus, mahnte Engelen-Kefer und forderte von der Politik, ein Antidiskriminierungsgesetz auf den Weg zu bringen. In anderen Ländern hätten solche Gesetze bereits Gültigkeit.

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Hengsbach: Ein "Marshallplan" für das Beitrittsgebiet
 

15.05.2004: Der katholische Sozialwissenschaftler Friedhelm Hengsbach hat "großzügige und offensive Infrastrukturinvestitionen" für die zehn neuen EU-Mitgliedsländer gefordert. Hengsbach sagte der TRANSNET-Mitgliederzeitschrift "inform", die EU solle "gleichzeitig private Unternehmen locken, sich an diese öffentlichen Investitionen anzuhängen." Dies könne einen "Schub an Zukunftsperspektive und auch an positiver Stimmung in Gesamteuropa und vor allen Dingen in Deutschland" bringen.

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DB braucht mehr Azubis
 

17.05.2004: Scharfe Kritik hat TRANSNET am Ausbildungsverhalten der Deutschen Bahn geübt. Der Konzern will in diesem Jahr nur noch rund 1.700 junge Leute einstellen — 700 weniger als 2003. Besonders könnte es den Fernverkehr treffen: Hier sollen nur noch 600 Azubis eine Chance bekommen. Insgesamt wurde die Zahl der Azubis in den vergangenen zehn Jahren massiv zurückgefahren. Waren es 1994 noch über 21.000 Nachwuchskräfte im Bahn-Konzern, sind es heute nicht einmal mehr 8.000.

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Internet-Seite der TRANSNET-Jugend gestartet - Chat mit Norbert Hansen
 

17.05.2004: Auf der Bundesjungendkonferenz der TRANSNET in Bad Homburg ist heute der Internetauftritt der TRANSNET-Jugend ans Netz gegangen. Damit hat die Jugend unserer Gewerkschaft einen eigenständigen Auftritt im World Wide Web.

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TRANSNET Bundesjugendkonferenz
 

17.05.2004: In Bad Homburg ist am Montag die Bundesjugendkonferenz der TRANSNET eröffnet worden. Auf der dreitägigen Veranstaltung diskutieren rund 100 Teilnehmer über aktuelle Verkehrs-, Sozial- und Jugendpolitik. Besonderes Augenmerk wird auf die Ausbildungssituation in den verschiedenen Verkehrs-Unternehmen gelegt. Dazu sollen entsprechende Initiativen beschlossen und gestartet werden.

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Bensel: "Sieben Prozent Ausbildungsquote utopisch" Bahn will Ausbildungsberufe streichen
 

19.05.2004: Mit einer Diskussion mit Bahn-Personalvorstand Bensel ist die Bundesjugendkonferenz der TRANSNET in Bad Homburg am Dienstag fortgesetzt worden. Die im geplanten Gesetz für die Ausbildungsplatzumlage vorgeschriebene Quote von sieben Prozent bezeichnete Bensel als "unrealistische Größe".

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Bundesjugendkonferenz: Forderung nach mehr Ausbildungsplätzen
 

18.05.2004: Zentrales Thema auf der Konferenz der TRANSNET-Jugend in Bad Homburg ist die Ausbildungs- und Ausbildungsplatzsituation in der Bundesrepublik. In seinem Grundsatzreferat unterstrich TRANSNET-Vorsitzender Norbert Hansen, dass es mit einem Gesetz zur Ausbildungsabgabe allein nicht getan sein könne. Die Situation von über einer halben Million junger Menschen, die den Einstieg in das Berufsleben suchten, erfordere mehr.

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04-05-19-Ausbildungsquote
 

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Fahrvergünstigungen: TRANSNET fordert Übernahme der Regelungen für BEV-Beschäftigte
 

19.05.2004: Die neuen Tarifregelungen im DB-Konzern zu Fahrvergünstigungen müssen auch für die Beschäftigten des BEV gelten. Das hat TRANSNET-Vorsitzender Norbert Hansen in einem Brief an Finanzminister Hans Eichel gefordert. Einer entsprechenden Vereinbarung zwischen DB AG und BEV müssen der Finanzminister und der Verkehrsminister zustimmen.

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TRANSNET-Jugend appelliert an Mehdorn - Quoten im Bahn-Konzern deutlich erhöhen
 

21.05.2004: Die Ausbildungsquote im Bahnkonzern muss deutlich nach oben geschraubt werden. Diesen Appell richtete die TRANSNET-Jugend an Bahnchef Mehdorn. In einer "Bad Homburger Erklärung" kritisiert die Gewerkschaftsjugend auf ihrer Konferenz in Bad Homburg, dass sich die Zahl der Nachwuchskräfte in den letzten vier Jahren fast halbiert hat.

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Bundesjugendkonferenz in Bad Homburg
 

19.05.2004: Die TRANSNET-Jugend hat an Bahnchef Mehdorn appelliert, die Ausbildungsquote im Bahnkonzern deutlich nach oben zu schrauben. In einer "Bad Homburger Erklärung" kritisiert die Gewerkschaftsjugend auf ihrer Konferenz in Bad Homburg, dass sich die Zahl der Nachwuchskräfte in den letzten vier Jahren fast halbiert hat: Gab es 2000 noch 11.851 Azubis im Bahnkonzern, sind es heute noch 6.865. Für dieses Jahr ist die Einstellung von rund 1.800 Schulabgängern vorgesehen — gut 700 weniger als noch 2003.

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Flächentarifvertrag: TRANSNET weist Arbeitgeberforderungen zurück
 

21.05.2004: Die TRANSNET und die GDBA haben die jüngsten Forderungen der Arbeitgeberseite (Agv MoVe) zur Arbeitszeitverlängerung im DB-Konzern zurückgewiesen. Eine "pure Absenkung des derzeitigen Tarifniveaus" ist "für die VG nicht verhandlungsfähig", heißt es in einem Schreiben, das dem Agv MoVe zugestellt worden ist. Der Arbeitgeberverband hatte in der vergangenen Woche die Anhebung der Arbeitszeit um zwei Stunden pro Woche und die Kürzung von Zulagen zu Voraussetzungen für einen Flächentarifvertrag erklärt.

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Gutachten zum Bahn-Börsengang: TRANSNET sieht Forderungen bestätigt
 

24.05.2004: Ein Gutachten der Investmentbank Morgan Stanley hat die Forderungen der TRANSNET zu einem möglichen Börsengang der Bahn AG bestätigt. In dem Papier wird deutlich, dass die Bedingungen für einen Börsengang noch nicht gegeben sind. TRANSNET hat zuvor bereits klare Bedingungen für einen Gang an die Börse formuliert. Dazu gehört unter anderem die Verlängerung des Beschäftigungsbündnisses bis Ende 2010 und die Sicherung von Tarif- und Sozialstandards. Ebenso dürfte ein solcher Schritt nur als Gesamtkonzern erfolgen.

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TRANSNET bekräftigt Forderungen zur Beschäftigungssicherung
 

25.05.2004: Der Beirat unserer Gewerkschaft hat die Forderung nach einem Beschäftigungssicherungstarifvertrag für die Bahn AG bekräftigt. Ein solches Vorgehen sei unverzichtbar, erklärte Vorstandsmitglied Alexander Kirchner vor dem höchsten Gremium zwischen den Gewerkschaftstagen. Dazu gehöre der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis 2010 sowie der Abschluss eines Qualifizierungstarifvertrages für lebenslanges Lernen. Darüber hinaus müsse die DB AG auf die Fremdvergabe von Leistungen verzichten. Kirchner kündigte eine breite Mitgliederdiskussion zu diesem Thema an.

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Langjähriger Vorsitzender Ernst Haar gestorben
 

28.05.2004: TRANSNET trauert um Ernst Haar. Der langjährige Vorsitzende unserer Gewerkschaft ist im Alter von 79 Jahren in Frankfurt am Main verstorben. Der Beirat der TRANSNET gedachte des Verstorbenen in einer Schweigeminute.

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VDV warnt vor höheren Preisen
 

26.05.2004: Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) hat die Verkehrs- und Finanzpolitik in Deutschland scharf kritisiert. Der Verband wirft Bund, Ländern und Gemeinde eine einseitige Kürzungspolitik zulasten des öffentlichen Verkehrs vor. Insbesondere die Vorschläge der Ministerpräsidenten Koch und Steinbrück ernteten scharfe Kritik. Diese gefährdeten sowohl den Personen-, wie auch den Güterverkehr.

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Offenbar Bewegung bei Ausbildungsplätzen
 

28.05.2004: Vor dem Hintergrund der drohenden Ausbildungsplatzumlage scheint sich die Wirtschaft allmählich zu bewegen. Nun soll im geplanten Ausbildungspakt ein konkretes Angebot für zusätzliche Lehrstellen gemacht werden. Das kündigte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) an. Es werde nicht nur Lippenbekenntnisse geben, erklärte DIHK-Hauptgeschäftsführer Wansleben in einem Interview. Allerdings spricht er sich weiter gegen gesetzliche Regelungen im Hintergrund aus.

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Maut-Drama geht offenbar weiter
 

28.05.2004: Das Drama um die Einführung der Lkw-Maut geht offenbar in eine neue Runde. Auch bei den Schadensersatzforderungen gibt es noch keine Verständigung. Vorgesehen ist, dass ein Schiedsgericht darüber entscheidet. Presseberichten zufolge ist die Zusammensetzung dieses Gerichts aber noch völlig unklar. Über die Höhe der Schadensersatzforderungen kann das Verkehrsministerium auch noch keine Angaben machen. Mit Hochdruck werde daran gearbeitet, heißt es.

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Keine massive Wanderung von Arbeitnehmern erwartet
 

28.05.2004: Die Zahl der Beschäftigten aus den neuen EU-Ländern in Deutschland wird sich vermutlich in den kommenden Jahren nicht drastisch verändern. Mit einem Anstieg ist nicht zu rechnen, meint das Institut für Wirtschaftsforschung in Halle. Hintergrund seien die geltenden Beschränkungen für den deutschen Arbeitsmarkt. Hier gibt es Übergangsfristen von bis zu sieben Jahren.

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Wahlforscher: innenpolitische Themen entscheiden Europawahl
 

01.06.2004: Nach Ansicht des Wahlforschers Matthias Jung wird der Ausgang der Europawahl "kaum durch europapolitische Themen beeinflusst werden." Das sagte Jung, Vorstandssprecher der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen, in einem Interview mit TRANSNET-aktuell. Ein großer Teil der Wähler "sieht in der Wahl eher eine auf die deutsche Innenpolitik gerichtete Abstimmung."

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CDU-Wirtschaftsrat auf Abwegen
 

01.06.2004: Der CDU-Wirtschaftsrat verlangt einen völligen Verzicht auf Ausbildungsplatzumlage und Ausbildungspakt. Entsprechend äußerte sich dessen Präsident, Kurt Lauk, in einem Interview. Seine Forderung: Die Spitzenverbände der Wirtschaft sollten sich von der Bundesregierung nicht erpressen lassen. Beide Möglichkeiten würden nicht zur Problemlösung beitragen. Die Hauptschuld für die Ausbildungsplatzmisere hat der konservative Politiker auch gleich gefunden: Die Ausbildungsvergütungen. Diese hätten sich seit 1976 verdreifacht. Und die Lösung präsentiert Lauk selbstverständlich auch: Lehrlingsgehälter absenken und Azubis um bis zu einem Drittel unter Tarif bezahlen.

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Europäische Eisenbahnagentur
 

02.06.2004: Das Personalkarussell für die europäische Eisenbahnagentur beginnt sich zu drehen. In den nächsten Wochen soll offiziell die Ausschreibung für das Amt des Exekutivdirektors der Behörde erfolgen. Medienberichten zufolge erwartet die EU-Kommission rund 100 Bewerbungen.

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Merkel attackiert Gewerkschaften
 

01.06.2004: CDU-Chefin Merkel startet neue Angriffe auf die Gewerkschaften. Diese sollten "aufpassen, dass die Kluft zwischen ihren Zentralen und den Betriebsräten nicht noch größer werde", warnte Merkel in einem Interview. Sie jedenfalls werde keine Konfrontation scheuen und keine Rücksicht nehmen. Im Kern sprach sich die Christdemokratin für weitere Arbeitsmarktreformen aus.

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Mitbestimmungskonferenz der TRANSWEB
 

01.06.2004: Die Mitbestimmung in Deutschland steht im Fadenkreuz der Kritik. Nach den Attacken gegen Betriebsräte, versuchen interessierte Kreise nun auch die Unternehmensmitbestimmung sturmreif zu schießen. Dabei hat sich das System in Deutschland bewährt. Die Besetzung von Aufsichtsräten mit Vertretern der Arbeitnehmer als Kontrollorgan des Vorstands macht Sinn.

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Stolpes Verkehrspolitik enttäuschend
 

01.06.2004: Die Allianz pro Schiene hat die Verkehrspolitik von Bundesminister Stolpe als enttäuschend bezeichnet. In einer Zwischenbilanz zur rot-grünen Verkehrspolitik kritisierte das Schienen-Bündnis vor allem das drastische Zusammenstreichen der Investitionen für Neu- und Ausbaustrecken.

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Weiter Streit um Ausbildung
 

04.06.2004: Der von der Wirtschaft angebotene Ausbildungspakt kommt offenbar nicht voran. Auch ein Spitzengespräch des DIHK mit Wirtschaftsminister Clement und SPD-Chef Müntefering brachte kein Ergebnis, berichten Medien. Die Wirtschaft verlangt noch immer, auf das Gesetz zur Ausbildungsplatzumlage zu verzichten. Dafür wird ein freiwilliger Pakt angeboten.

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Haushaltsberatungen zwischen Stolpe und Eichel
 

04.06.2004: Verkehrsminister Stolpe und Finanzminister Eichel beraten am Freitag über den Haushalt 2005. Dabei geht es vor allem um die Höhe der Investitionen des Verkehrsressorts. Die Gelder sollen massiv gekürzt werden. Der Schienenetat geht von 3,5 auf 3,3 Milliarden Euro zurück. Hintergrund sind die Sparvorgaben des Kabinetts.

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Möglicherweise höhere Lkw-Maut
 

04.06.2004: Die geplante Lkw-Maut könnte höher ausfallen als bislang geplant. Medienberichten zufolge fordert Finanzminister Eichel ein entsprechendes Vorgehen. Bisher soll sie 12,4 Cent pro Kilometer betragen — jetzt wird über 15 Cent nachgedacht. Offenbar sollen damit Haushaltslöcher gestopft werden. Das Verkehrsministerium zeigte sich zurückhaltend: Dies sei "nicht Teil der Tatberatungen", hieß es.

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Deutsche Betriebe altern
 

07.06.2004: Viele Unternehmen altern schneller als erwartet. Die Chefetagen ignorieren aber offenbar diese Entwicklung. Zu diesem Ergebnis kommen Experten des Fraunhofer-Instituts. Danach wird das Arbeitskräftepotenzial in Deutschland weiter abnehmen. Bis 2030 wird die Zahl der 20- bis 65-Jährigen um sieben Millionen zurückgehen. Schon Ende dieses Jahrzehnts werde es mehr Arbeitnehmer über 50 als unter 30 geben.

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Am Sonntag wählt Europa
 

10.06.2004: Experten erwarten bei der Europawahl am Sonntag eine niedrige Wahlbeteiligung. Nur 42 Prozent der Deutschen wollen sich an der Abstimmung beteiligen, heißt es. Umfragen zufolge wird die Union mit 45 Prozent stärkste Kraft vor der SPD mit 28 Prozent. Die Grünen landen demnach bei 13, die FDP bei 6 Prozent. Die PDS kommt auf 4 Prozent.

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Bundesländer planen Abbestellungen von Zugleistungen
 

07.06.2004: Einige Bundesländer planen Abbestellungen von Verkehrsleistungen im Schienen-Personen-Nahverkehr (SPNV). Nach TRANSNET-Informationen gibt es konkrete Vorhaben in Hessen, Baden-Württemberg und Brandenburg. In Hessen sollen bereits zum Fahrplanwechsel Mitte des Monats rund 300.000 Zugkilometer gestrichen werden. In Baden-Württemberg sollen Mitte Dezember 800.000 Zugkilometer dem Rotstift zum Opfer fallen, in Brandenburg ebenfalls 800.000.

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Weiterhin Unklarheit über Münchner Transrapid
 

07.06.2004: Bayerns Verkehrsminister Wiesheu will den schwebenden Zug noch immer verwirklichen. Rund 1,6 Milliarden Euro soll der Transrapid kosten. Der CSU-Politiker erwartet dafür 800 Millionen Zuschuss vom Bund. Bislang hat Berlin jedoch nur 550 Millionen zugesagt. Allerdings muss die Bundesregierung weiterhin mit einem klammen Haushalt kämpfen. Selbst bei den Investitionen in die Schiene stehen erneut Kürzungen an.

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Lehrstellenumlage: TRANSNET kritisiert Verzögerung
 

09.06.2004: TRANSNET hat den möglichen Verzicht auf die gesetzliche Lehrstellenabgabe kritisiert. Bisher haben freiwillige Regelungen keine Besserungen auf dem Lehrstellenmarkt gebracht. Unsere Gewerkschaft hatte bereits die Schienen-Verkehrs-Unternehmen aufgefordert, mehr für die Ausbildung zu tun.

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Auftakt zur Europawahl
 

10.06.2004: Die Europawahl beginnt bereits heute. In Großbritannien und den Niederlanden wird über die Kandidaten zur Europawahl abgestimmt. Beide Länder gehörten vor fünf Jahren zu denen mit der niedrigsten Wahlbeteiligung. In Großbritannien lag sie bei 24, in unserem Nachbarland bei 30 Prozent. Für Deutschland erwarten Experten an diesem Sonntag auch eine geringere Wahlbeteiligung: Nur 42 Prozent wollen sich Umfragen zufolge an der Abstimmung beteiligen.

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DGB wirbt für Ausbildungsumlage
 

11.06.2004: Mit einem 3 mal 4 Meter großen Bewerbungsschreiben hat der Deutsche Gewerkschaftsbund vor dem Bundesrat für die Ausbildungsumlage geworben. Dort wird am Freitag erstmals über die umstrittene Abgabe beraten.

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EU-Verkehrsminister kommen in Luxemburg zusammen
 

11.06.2004: Beim Treffen der EU-Verkehrsminister in Luxemburg steht am Freitag für die deutsche Delegation das Sonntagsfahrverbot für Lkw im Mittelpunkt. Deutschland will verhindern, dass die Vorschriften künftig unter EU-Recht fallen. Bisher soll es einen Bestandsschutz für das Sonntagsfahrverbot geben. Auch Österreich, Frankreich und Italien sind gegen entsprechende Vorschriften. Bundesverkehrsminister Stolpe will daher nach weiteren Verbündeten suchen, um ein Mehrheitsvotum des Ministerrats zu verhindern.

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Europawahl: Großbritannien und Niederlande haben gewählt
 

11.06.2004: Als erste der 25 EU-Mitgliederstaaten haben Großbritannien und die Niederlande die Abgeordneten für das neue Europaparlament gewählt. Am Freitag wurden die Europawahlen in Irland und Tschechien fortgesetzt. Die übrigen EU-Länder folgen am Wochenende. In Großbritannien sollen die Ergebnisse erst in der Nacht zum Montag bekannt gegeben werden. In den Niederlanden gewannen die Christdemokraten knapp vor der sozialdemokratischen Partei der Arbeit.

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Lehrstellenumlage: TRANSNET kritisiert vorläufigen Stopp
 

11.06.2004: TRANSNET hat den vorläufigen Stopp des Gesetzentwurfes zur Ausbildungsplatzabgabe kritisiert. Der Bundesrat hat am Freitag in dieser Frage den Vermittlungsausschuss angerufen. Auch einige SPD-regierte Länder haben dafür gestimmt.

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Sonntagsfahrverbot in Deutschland bleibt
 

14.06.2004: Das in Deutschland gültige Sonntagsfahrverbot für schwere LKW bleibt erhalten. Ein von der EU-Kommission geplantes einheitliches EU-Fahrverbotsgesetz wurde von Deutschland und zehn weiteren Ländern blockiert. Damit wurde die Aufhebung der deutschen Regelung verhindert. Gegen eine Zuständigkeit Brüssels in dieser Frage kämpft Deutschland bereits seit langem.

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Flughafen Köln/Bonn: TRANSNET-Forderungen erfüllt
 

14.06.2004: Die TRANSNET-Forderungen zur Schienen-Anbindung des Flughafens Köln/ Bonn sind weitestgehend erfüllt worden. Der Airport war am Sonntag an das Bahn-Netz angeschlossen worden. Künftig verkehren täglich 174 Züge, nach dem Fahrplanwechsel im Dezember kommen weitere hinzu. Bislang war der Flughafen nur mit dem Pkw bzw. mit Bussen erreichbar.

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Ausbildungspakt soll kommen
 

14.06.2004: Der von der Wirtschaft angebotene Ausbildungspakt soll in den kommenden zwei Wochen auf den Weg gebracht werden. Medienberichten zufolge haben sich Wirtschaftsminister Clement und Vertreter der Arbeitgeber darauf verständigt. Danach würden sich die Unternehmen verpflichten, in diesem Jahr 30.000 neue Lehrstellen zu schaffen. Zusätzlich solle es Betriebspraktika geben. Auch Ministerien und Behörden wollen ihre Azubi-Quoten offenbar nach oben fahren. Im Gespräch ist ein Plus von 20 Prozent an Ausbildungsplätzen.

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Ausbildungspakt ist "weder Fisch, noch Fleisch"
 

16.06.2004: TRANSNET hat den Ausbildungspakt von Wirtschaft und Bundesregierung als unzureichend kritisiert. Was nun auf dem Tisch liege, ist nicht verbindlich genug und besiegele praktisch den Status quo, bemängelte die stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft, Regina Rusch-Ziemba. Es sei im Grunde sogar "ein Armutszeugnis", dass erst gewaltiger Druck erzeugt werden müsse, um dann zu solch einer Vereinbarung zu kommen.

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Deutsche Bahn: Nein zu pauschaler Arbeitszeitverlängerung — 12.000 Arbeitsplätze gefährdet
 

16.06.2004: Die Gewerkschaft TRANSNET und die Verkehrsgewerkschaft GDBA haben die jüngsten Forderungen der Deutschen Bahn nach einer Verlängerung der Arbeitszeit zurückgewiesen. Der Konzern will pauschal zur 40-Stunden-Woche zurückkehren, bislang sind 38 Stunden vereinbart. So etwas sei mit uns nicht zu machen, erklärten das für Tarifpolitik zuständige TRANSNET-Vorstandsmitglied, Alexander Kirchner, und der stellvertretende GDBA-Vorsitzende, Heinz Fuhrmann. "Ein solches Vorgehen würde 12.000 Arbeitsplätze im Konzern kosten."

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Auszubildende: Bahn erhöht Quoten, bleibt aber unter den Zahlen von 2003
 

22.06.2004: Die Deutsche Bahn bleibt mit ihren Einstellungszahlen in diesem Jahr weiter hinter ihren Möglichkeiten zurück. Nach Gesprächen mit der TRANSNET wurden diese zwar auf rund 2.400 erhöht, es sind aber dennoch gut 400 weniger als 2003. Ursprünglich wollte die Bahn in diesem Jahr lediglich 1.700 neue Stellen für Ausbildende anbieten. Im vergangenen Jahr waren es gut 2.800.

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TRANSWEB-Fachkonferenz: Mitbestimmung bei der DB AG bleibt wichtiges Thema
 

22.06.2004: Sicherung und Ausbau der Mitbestimmungsrechte bei der Deutschen Bahn AG bleibt für die TRANSNET auch in Zukunft ein wichtiges Thema. Das stellte TRANSNET-Chef Norbert Hansen auf einer Fachkonferenz der Bildungsgesellschaft unserer Gewerkschaft, TRANSWEB, klar.

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Fußball-WM 2006: FIFA-Beauftragter kritisiert Bahn
 

21.06.2004: Die Deutsche Bahn nutzt offenbar ihre Chancen zu wenig, die sich mit der Fußball-WM 2006 in Deutschland verbinden. Zu dieser Einschätzung kommt Karl-Geert Kuchenbecker, Sprecher und Koordinator der Bundesländer und FIFA-Beauftragter für den Bereich Verkehr, in einem Gespräch mit der TRANSNET-Mitgliederzeitschrift "inform".

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TRANSNET startet Verhandlungen über Flächentarifvertrag
 

22.06.2004: TRANSNET wird zusammen mit der GBDA am Mittwoch die Verhandlungen mit der Deutschen Bahn über einen Flächentarifvertrag starten. Ziel der Verhandlungen sei es, Lohndumping zu verhindern und die Abwärtsspirale in der Branche zu verhindern, sagte das zuständige TRANSNET-Vorstandsmitglied, Alexander Kirchner. Der Konzern solle außerdem zusammen mit dem BDA dafür sorgen, dass der zukünftige Flächentarifvertrag auch für die anderen Schienenverkehrsunternehmen gelte.

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Verhandlungen zum Flächentarifvertrag Schiene: Erste Runde ohne Fortschritt
 

23.06.2004: Die erste Runde der Verhandlungen über einen Flächentarifvertrag Schiene ist am Mittwoch ergebnislos vertagt worden. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. Es gab bei den Gesprächen in Siegburg keinerlei Annäherung zwischen den Gewerkschaften TRANSNET und GDBA und dem Arbeitgeberverband Mobilitäts- und Verkehrsdienstleister (Agv MoVe).

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Verhandlungen über Flächentarifvertrag haben begonnen
 

23.06.2004: Die Verhandlungen von TRANSNET und GDBA mit der Deutschen Bahn über einen Flächentarifvertrag haben begonnen. Ziel der Verhandlungen sei es, Lohndumping zu verhindern und die Abwärtsspirale in der Branche zu verhindern, betonte das zuständige TRANSNET-Vorstandsmitglied, Alexander Kirchner, vor dem Treffen in Siegburg. Der Konzern solle außerdem zusammen mit dem BDA dafür sorgen, dass der zukünftige Flächentarifvertrag auch für die anderen Schienenverkehrsunternehmen gelte.

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Betriebsräte fordern stärkeren Dialog mit der Bundesregierung
 

25.06.2004: Gewerkschaften sollen in einen konstruktiveren Dialog mit der Bundesregierung eintreten. Das verlangten rund 80 Betriebsräte aus verschiedenen Branchen bei einem Treffen in Berlin. Zu der Initiative "Macht Politik sozialgerecht!" hatten sich Betriebsräte aus TRANSNET, IG BCE und NGG zusammengefunden.

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Spitzengespräch hat begonnen
 

28.06.2004: Im Zusammenhang mit den Tarifverhandlungen zwischen den Gewerkschaften und dem Arbeitgeberverband Mobilitäts- und Verkehrsdienstleister (Agv MoVe) hat das Spitzengespräch begonnen. Die Vorsitzenden der Gewerkschaften sitzen zur Stunde in Frankfurt am Main mit der Führung des Bahn-Konzerns zusammen. "Wir werden deutlich machen, dass wir pauschale Verschlechterungen der Tarifbedingungen nicht zulassen werden", kündigte TRANSNET-Chef Norbert Hansen vorher an.

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Debatte um Arbeitszeitverlängerung: CDA-Chef Arentz gegen pauschale Lösungen
 

26.06.2004: Für den Vorsitzenden der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft, Hermann-Josef Arentz, machen pauschale Arbeitszeitverlängerungen keinen Sinn. "Weder pauschale Verlängerung, noch pauschale Verkürzung, noch pauschale Festschreibung der Arbeitszeit" sei sinnvoll, sagte Arentz dem Funktionärsmagazin TRANSNET-THEMEN. Vielmehr würden für verschiedene Betriebe unterschiedliche Lösungen benötigt.

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Spitzengespräch: Flächentarifvertrag und Beschäftigungsbündnis werden getrennt verhandelt
 

29.06.2004: Die TRANSNET wertet den Verlauf des ersten Spitzengespräches zum Flächentarifvertrag und zum Beschäftigungssicherungstarifvertrag bei der Bahn als Erfolg. Das Gespräch "war eine erfolgreiche Klimakonferenz", sagte TRANSNET-Chef Norbert Hansen nach dem Treffen.

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Betriebsräte beraten über Schienenverkehrspolitik — Zweite Berliner Entschließung geplant
 

29.06.2004: Betriebsräte der DB-Unternehmen, aus der Schienenindustrie und dem Verkehrswegebau beraten am Mittwoch in Berlin über die Zukunft der Schienenverkehrspolitik. Sie folgen damit einer Einladung des Konzernbetriebsrates der DB AG. Hintergrund des Treffens sind die jüngsten Haushaltsbeschlüsse der Bundesregierung.

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Betriebsräte: Bahnbau droht Kahlschlag - halbe Million Arbeitsplätze bedroht
 

02.07.2004: Betriebsräte aus dem Schienenverkehrsbereich warnen vor einem Kahlschlag in der Schieneninfrastruktur in Deutschland. Durch die aktuelle Finanzplanung seien über eine halbe Million Arbeitsplätze "akut gefährdet", heißt es in der zweiten Berliner Entschließung, die am Mittwoch verabschiedet wurde.

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Bundestag debattiert über Ausbau der Schienenwege
 

01.07.2004: Der Bundestag debattiert am Donnerstag über die Gesetze zum Ausbau der Schienen- und der Straßenwege des Bundes. Damit sollen die Vorgaben des Bundesverkehrswegeplans umgesetzt werden.

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Schienenpolitik: Gesetze zum Ausbau der Bundesschienenwege enttäuschend
 

01.07.2004: TRANSNET hat die beschlossenen Gesetze zum Ausbau der Schienen- und der Straßenwege in Deutschland kritisiert. "Wir sehen in diesen Gesetzeswerken eine völlig falsche Weichenstellung", sagte TRANSNET-Vorsitzender Norbert Hansen. Die Schere zwischen Schiene und Straße klaffe erneut weiter auseinander. Damit beginne die Bundesregierung ihre eigenen verkehrspolitischen Ziele ad absurdum zu führen, sagte Hansen.

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TRANSNET warnt vor weiterer Verzögerung bei der LkW-Maut
 

02.07.2004: TRANSNET warnt davor, die Einführung der LkW-Maut erneut zu verzögern. Um weitere Belastungen des Verkehrshaushaltes zu vermeiden, muss die Maut wie geplant zum 1. Januar 2005 starten.

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Lobbyarbeit für die Schiene lohnt sich
 

07.07.2004: Das zeigt eine neue Untersuchung der Zeitschrift "politik & kommunikation". Sie reiht die Allianz pro Schiene, der auch die TRANSNET angehört, unter die 100 wichtigsten Interessengruppen in Deutschland ein.

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BAHN-BKK senkt den Beitragssatz
 

08.07.2004: Die BAHN-BKK senkt ihren Beitragssatz von derzeit 14,2 auf 13,9 Prozent. Das hat der Verwaltungsrat der Kasse heute entschieden. Die Bahn-BKK kommt damit einer Forderung der TRANSNET nach.

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TRANSNET kritisiert neue Debatte um Arbeitszeit
 

08.07.2004: Die TRANSNET hat die neue Runde in der Arbeitszeitdebatte scharf kritisiert. Forderungen nach einem Verzicht auf Urlaubstage oder gar nach einer 50-Stunden-Woche sind absurd und schierer Populismus.

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Umfrage: Gewerkschaften sind unverzichtbar
 

08.07.2004: Die Mehrheit der Deutschen halten Gewerkschaften für einen wichtigen Bestandteil der Gesellschaft. Eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Magazins "Stern" hat ergeben, dass für 71 Prozent der Bundesbürger die Arbeitnehmerorganisationen unverzichtbar seien. Auch Vertreter aus Wirtschaft und der Union sehen die Notwendigkeit von Gewerkschaften ein.

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Gewerkschaften zeigen Weitblick
 

12.07.2004: Die DGB-Gewerkschaften haben die schwierige gesamtwirtschaftliche Situation erkannt und zeigen Weitblick. Sämtliche Tarifabschlüsse der ersten Jahreshälfte waren maßgeschneidert und mit Augenmaß berechnet. Das zeigt die Halbjahresbilanz 2004 der Hans-Böckler-Stiftung.

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TRANSNET-Vorstände treffen Ministerpräsident Beck
 

13.07.2004: Die TRANSNET-Vorstandsmitglieder Alexander Kirchner und Karl-Heinz Zimmermann sind in Mainz mit dem Ministerpräsidenten und stellv. Bundesvorsitzenden der SPD, Kurt Beck, zusammengekommen.

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Jugendtreffen "JUNORCA"
 

13.07.2004: In Rosdorf-Dahlenrode findet vom 6. bis 8. August das Jugendtreffen "JUNOCRA" statt. Auf dem Programm stehen Open Air Cinema, Live-Band, Live DJ, Workshops und vieles mehr.

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Rechtsschutz bleibt wichtige Serviceleistung der DGB-Gewerkschaften
 

14.07.2004: Der Rechtsschutz ist und bleibt einer der wichtigsten Serviceleistungen der DGB-Gewerkschaften. Er wird auch in vollem Umfang beibehalten werden. Entgegen anderslautenden Pressemeldungen plant der DGB auch nicht, seinen Rechtsschutz teilzuprivatisieren.

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TRANSNET erklärt sich mit Beschäftigten von DaimlerChrysler solidarisch
 

15.07.2004: TRANSNET erklärt sich solidarisch mit der IG Metall und mit den rund 160.000 Beschäftigten von DaimlerChrysler, die heute aus Protest gegen die Politik des Unternehmens die Arbeit niederlegen. Zugleich verurteilen wir den Versuch der Unternehmensführung, die Belegschaften zweier deutscher Standorte gegeneinander auszuspielen.

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Schienennetz: Kaum noch Neubauprojekte möglich
 

16.07.2004: Die DB AG hat sich mit dem Bundesverkehrsministerium auf eine neue "Positivliste" geeinigt. Sie umfasst 66 Bauprojekte, die mittelfristig finanziell abgesichert werden sollen. Der Neubau von Strecken wird durch die zusammengestrichenen Investitionsmittel allerdings fast unmöglich.

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Stolpe optimistisch im Maut-Streit
 

19.07.2004: Verkehrsminister Stolpe erwartet noch in diesem Jahr eine Einigung mit dem Betreiberkonsortium für die LKW-Maut.

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Arbeitsrecht: CDU präsentiert mal wieder alten Wein in neuen Schläuchen
 

20.07.2004: TRANSNET hat die jüngsten Vorschläge der CDU zu einer "Reform" des Arbeits- und Tarifrechts scharf kritisiert. Was die Union als Reform bezeichnet, ist in Wirklichkeit ein massiver Abbau von Arbeitnehmerrechten. Führende CDU-Politiker hatten gestern Vorschläge zum Abbau des Kündigungsschutzes und zur Ausweitung des Niedriglohnsektors vorgelegt.

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Novellierung des Berufsbildungsgesetzes
 

21.07.2004: TRANSNET hat ihre Forderungen zur Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) bekräftigt. Das neue Gesetz soll zum 1. Januar kommenden Jahres in Kraft treten. Im Herbst geht es in die parlamentarischen Beratungen.

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TRANSNET kritisiert Verkauf der Deutschen Touring GmbH
 

21.07.2004: Die DB AG will das Bus-Unternehmen Deutsche Touring GmbH verkaufen. Betroffen wären davon 260 Mitarbeiter an zehn Standorten. Für TRANSNET sind diese Pläne unverständlich.

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Antragsfrist für Arbeitslosengeld II hat begonnen
 

22.07.2004: Bereits jetzt kann das neue Arbeitslosengeld II (ALG II) beantragt werden. ALG II wird ab 1. Januar 2005 die bisherige Arbeitslosenhilfe ersetzen. TRANSNET und der DGB stellen jetzt die Antragsformulare sowie weitere Informationen zur Verfügung.

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Beratungen mit der DB-Spitze
 

23.07.2004: Die Vertreter der Arbeitnehmer im Aufsichtsrat der DB AG kommen im August mit der Konzernspitze zu außerplanmäßigen Beratungen zusammen. Das Treffen ist für den 19.08. vorgesehen.

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Nein, Herr Esser...
 

23.07.2004: In dubio pro reo — so lautet das nüchterne Fazit des gestrigen Urteils im so genannten Mannesmann-Prozess. Untreue war den Beschuldigten nicht nachzuweisen. Doch zur Tagesordnung kann angesichts der Dimension des Verfahrens nicht übergegangen werden.

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Monopolkommission will Vergabe vorschreiben
 

23.07.2004: Nach Vorstellungen der Monopolkommission sollen die Bundesländer verpflichtet werden, Aufträge im Nahverkehr nur noch im Wettbewerb zu vergeben. Das geht nach Medienberichten aus dem neuen Hauptgutachten der Kommission hervor. Begründung. Nur so sei es möglich, Märkte zu öffnen.

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Mitgefühl mit den Opfern
 

23.07.2004: TRANSNET spricht den Angehörigen der Opfer des schweren Zugunglücks in der Türkei ihr tiefes Mitgefühl aus.

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Weniger Mehrwertsteuer im Fernverkehr
 

26.07.2004: Umweltminister Trittin hat seine Forderungen nach einer Senkung der Mehrwertsteuer im Fernverkehr der Bahnen erneuert. Nach Aussagen des Grünen-Politikers soll der Satz von zurzeit 16 auf sieben Prozent reduziert werden. Er erwarte im Herbst eine Entscheidung dazu, Gespräche liefen bereits, erklärte Trittin. Das Vorhaben war bereits im Koalitionsvertrag festgeschrieben.

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Erfolg von Ausbildungspakt fraglich
 

27.07.2004: Die von der Wirtschaft versprochene Schaffung von Lehrstellen bringt offenbar nicht den gewünschten Erfolg.

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Hohe Kosten
 

27.07.2004: Durch die Steuerbefreiung für Flugbenzin fehlen dem Bund jährlich rund 373 Millionen Euro. Das teilte die Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion mit. Diese Summe bezieht sich die Steuermindereinnahmen für den innerdeutschen Flugverkehr.

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Kündigungsschutz muss bleiben
 

27.07.2004: TRANSNET hat Forderungen von Unions-Politikern zurückgewiesen, den Kündigungsschutz abzuschaffen. Jüngst hatten sich Unions-Fraktionsvize Merz und Niedersachsens Ministerpräsident Wulff dafür ausgesprochen. Angeblich sollen mit dieser Maßnahme neue Stellen geschaffen werden.

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Sonderzahlungen für Postbeamte - Diese Regelungen sind bei der Bahn nicht möglich
 

09.08.2004: Die Beamten bei der Post erhalten in diesem Jahr Ausgleichszahlungen für Weihnachts- und Urlaubsgeld. Diese Regelung konnte ver.di mit der Post AG vereinbaren. Bei der Bahn ist ein solches Vorgehen allerdings nicht möglich. Für alle übrigen Bundes- und Landesbeamten gilt dies auch.

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Erfolgsbeteiligung für Beschäftigte
 

30.07.2004: TRANSNET begrüßt Vorschläge aus der Politik, dass auch Beschäftigte am Erfolg des Unternehmens teilhaben sollen.

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Europäische Eisenbahnagentur startet
 

20.07.2004: In Lille hat die Europäische Eisenbahnagentur offiziell ihre Tätigkeit aufgenommen. Voll arbeitsfähig wird die Behörde Ende 2006 sein. Bis dahin sollen jetzt rund 100 Mitarbeiter rekrutiert werden.

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TRANSNET bekräftigt Kritik an Reisezentren-Kahlschlag
 

02.08.2004: TRANSNET hat ihre Kritik an der Schließung von Reisezentren erneut bekräftigt. Die Bahn will ihre Ticket-Vertriebskosten um rund 100 Millionen Euro senken. Damit verbunden sind Abbau von Personal und Fahrkartenschaltern. Über 1.000 Stellen sollen bis Mitte 2005 gestrichen werden.

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UB Dienstleistungen: TRANSNET sichert Übernahme von Azubis
 

03.08.2004: TRANSNET hat erreicht, dass alle auslernenden Azubis des UB Dienstleistungen übernommen werden. Im Rahmen einer Betriebsrätevollversammlung hatte TRANSNET gemeinsam mit den Betriebsräten sowie den Jugendvertretungen die Übernahme der Auszubildenden gefordert.

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Wirkung des Ausbildungspaktes weiterhin umstritten
 

04.08.2004: Wirtschaftsverbände und die Bundesagentur für Arbeit (BA) sind weiterhin uneins darüber, ob der Ausbildungspakt greifen wird. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) zeigte sich davon überzeugt, dass die Wirtschaft ihre Zusagen einhalten wird. BA-Chef Weise sagte dagegen in Nürnberg, die Lage am Ausbildungsmarkt habe sich bisher noch nicht entspannt.

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"Kaufmann für Verkehrsservice" wird anerkanntes Berufsbild
 

05.08.2004: Die Bundesregierung hat den Weg dafür freigemacht, das Berufsbild Kaufmann/Kauffrau für Verkehrsservice endgültig zu etablieren. Die Ausbildungsverordnung für diesen Beruf ist jetzt unbefristet gültig. TRANSNET fordert alle Bahnen auf, diese Ausbildung anzubieten.

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TRANSNET begrüßt Abschluss des S-Bahn-Vertrages in Berlin
 

04.08.2004: Nach monatelangen Verhandlungen ist der Verkehrsvertrag für die Berliner S-Bahn jetzt endlich fertig. Er soll in der kommenden Woche unterschrieben werden. TRANSNET begrüßt den Abschluss des Vertrages. Damit besteht für die rund 4000 Berliner S-Bahner endlich Klarheit und Sicherheit.

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CDU legt Wachstumspaket vor
 

04.08.2004: Schmeckt aufgewärmter Kaffee besser als Frischgebrühter? Nein! Bei der CDU scheinen die Geschmäcker anders zu sein. Am 3. August hat sie das 5. Wachstumspaket "Mehr Wachstum durch moderne Infrastruktur" vorgelegt.

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DB AutoZug: TRANSNET fordert Tariferhöhung von 3,2 Prozent
 

05.08.2004: TRANSNET geht mit einer Forderung von 3,2 Prozent mehr Gehalt in die Tarifverhandlungen bei der DB AutoZug GmbH. Das hat die Tarifkommission beschlossen.

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Bahn weiterhin benachteiligt
 

09.08.2004: TRANSNET kritisiert wiederholt die Benachteiligung der Schiene im Wettbewerb mit anderen Verkehrsträgern. Medienberichten zufolge will das Bundesfinanzministerium die Mehrwertsteuer für Fahrkarten im Fernverkehr nicht senken.

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Bahnfahren spart Geld
 

10.08.2004: Aufgrund der hohen Benzinpreise sparen die Kunden der Bahn mehr Geld denn je. Nach aktuellen Berechnungen der Allianz pro Schiene, ein gemeinnütziges Bündnis verschiedener Verbände zur Förderung des Schienenverkehrs, können auf bestimmten Strecken bis zu 70 Prozent gespart werden.

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Berliner S-Bahn: Notfallmanagement hat funktioniert
 

10.08.2004: Das Notfallmanagement bei der Berliner S-Bahn hat nach Ansicht von TRANSNET funktioniert. "Eine größere Katastrophe konnte verhindert werden", erklärte das zuständige Vorstandsmitglied, Wolfgang Zell, in einer Reaktion auf das Feuer am Dienstag im Berliner Anhalter Bahnhof. Insbesondere der Lokführer und die Aufsichten hätten vorbildlich, umsichtig und mutig gehandelt, sagte Zell.

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Forscher wollen Bahnen schneller machen
 

13.08.2004: Mit der Gründung eines so genannten "europäischen Kompetenznetzwerk der Eisenbahnforschung" soll das Chaos auf den Gleisen Europas beseitigt werden. Insgesamt sind 60 Einrichtungen an diesem in Berlin gegründetem Netzwerk beteiligt. Konkretes Ziel ist es, ein leistungsfähiges und interoperables europäisches Eisenbahnsystem zu schaffen.

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DB-Halbjahreszahlen: Kein Grund zum Jubeln
 

16.08.2004: Für TRANSNET sind die Halbjahreszahlen der DB AG kein Grund zum Jubeln. Unsere Gewerkschaft warnt das Management davor, die Daumenschrauben bei den Mitarbeitern weiter anzuziehen. Das Unternehmen hatte am Montag ihre Halbjahresbilanz vorgelegt.

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TRANSNET nimmt Stolpe beim Wort
 

16.08.2004: TRANSNET nimmt Verkehrsminister Manfred Stolpe beim Wort. Der SPD-Politiker hat erneut zugesagt, dass es keine weiteren Verzögerungen bei der Erhebung der LKW-Maut gebe. Die Maut soll zum 1. Januar kommenden Jahres starten.

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Europa-Technik verzögert sich
 

17.08.2004: Die schnelle Abfertigung von Eisenbahnen in Europa lässt weiter auf sich warten. Die Pläne für eine gemeinsame Signal- und Sicherheitstechnik sind vorerst verschoben worden. Als Grund werden die zu hohen Kosten genannt.

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Gewerkschaften gegen weitere Liberalisierung im EU-Bahnverkehr
 

18.08.2004: TRANSNET und ihre Partnergewerkschaften SEV, GdEÖ und FNCTTFEL haben sich gegen weitere Liberalisierungsschritte der EU im Bahnverkehr ausgesprochen. Es sei unverantwortlich, den internationalen Personenverkehr zu liberalisieren, ohne die Auswirkungen der bisherigen Marktöffnungen zu kennen. Das ist das Ergebnis nach einem Vier-Länder-Treffen in Basel.

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Forderungen an DB AG
 

19.08.2004: Nach Auffassung der Arbeitnehmerbank im Aufsichtsrat der DG AG, reichen die Bundesmittel für die Schieneninfrastruktur nicht aus. Das machten die Vertreter von TRANSNET und GDBA bei einem Spitzengespräch mit Vertretern des Konzerns deutlich.

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Reisendenzählungen: TRANSNET und Gesamtbetriebsrat gegen Fremdvergabe
 

19.08.2004: TRANSNET und der Gesamtbetriebsrat DB Regio haben sich gegen die Fremdvergabe der Reisendenzählung ausgesprochen. Das gilt auch für die Reisendenbefragung. Hintergrund: Der Arbeitgeber will diese Leistungen ausschreiben. Offenbar sollen also Firmen außerhalb des DB Konzerns beauftragt werden.

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Fachkonferenz "Flächentarifvertrag Schiene"
 

20.08.2004: Zum Thema "Flächentarifvertrag Schiene - Fairer Wettbewerb statt Lohndumping" findet am 15. September in Kassel eine Fachkonferenz für Betriebsräte statt. Erwartet werden unter anderem TRANSNET-Vorsitzender Norbert Hansen, Reinhard Dombre, DGB Bundesvorstand und Heinz Fuhrmann, stellvertretender Vorsitzender der GDBA.

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TRANSNET kritisch zu Mindestlöhnen
 

25.08.2004: TRANSNET steht Vorschlägen zur Einführung gesetzlicher Mindestlöhne kritisch gegenüber. Diese könnten zur Aushöhlung der Tarifautonomie führen. Außerdem könnte es Probleme mit den bestehenden Tarifverträgen geben.

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Werden Manager-Gehälter künftig transparenter?
 

24.08.2004: Die SPD schließt eine gesetzliche Regelung zur Offenlegung von Manager-Gehältern nicht mehr aus. Fraktionsvize Poß sagte, dass der Boykott mehrerer Dax-Unternehmen, freiwillig einzelne Vorstandsgehälter zu veröffentlichen, nicht länger hinzunehmen sei. Wenn sich diese Haltung nicht ändere, könne noch im Herbst ein entsprechender Gesetzentwurf darüber Klarheit schaffen.

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Unternehmens-Mindeststeuer: TRANSNET unterstützt Regierungspläne
 

26.08.2004: TRANSNET unterstützt Pläne der Regierung, die Regelungen von Mindeststeuern für Unternehmen zu verschärfen. Bei einer solchen Steuer geht es nicht um eine pauschale Erhöhung, sondern darum, dass gewinnbringende Großunternehmen Steuern zahlen. Jeder muss einen Beitrag zur Finanzierung der staatlichen Aufgaben beitragen.

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Nein zur 42-Stunden-Woche
 

30.08.2004: TRANSNET sagt Nein zur 42-Stunden-Woche. Das bekräftigte erneut der Vorsitzende Norbert Hansen dem Hamburger Abendblatt. Ferner ging er auf die Forderungen unserer Gewerkschaft zur Verlängerung des Beschäftigungsbündnisses bei der DB AG und Verhandlungen für einen Flächentarifvertrag für alle Eisenbahnunternehmen in Deutschland ein.

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Fachkonferenz der TRANSWEB
 

26.08.2004: Die TRANSNET-Bildungsgesellschaft TRANSWEB führt am 22. September in Berlin eine Fachkonferenz zum möglichen Börsengang der DB AG durch. Diskutiert werden unter anderem die weiteren Schritte zur Vollendung der Bahnreform, die Kapitalmarkt- bzw. Börsenfähigkeit sowie der Verbund von Netz und Betrieb in einem integrierten Konzern. Damit sollen die Chancen und Risiken eines möglichen Börsengangs der Deutschen Bahn erörtert werden.

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Beamtenpolitik: TRANSNET beteiligt sich an Protestaktionen
 

07.09.2004: Die TRANSNET ruft zur Teilnahme an den Protestaktionen der Gewerkschaft ver.di gegen die geplanten Änderungen im Postpersonalrechtsgesetz auf. Diese Änderungen könnten mittelfristig auch Auswirkungen auf die zugewiesenen Beamtinnen und Beamten bei der DB AG haben.

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Schiedsverfahren zur Maut soll im September beginnen
 

01.09.2004: Dabei geht es um den Schadenersatz, den der Bund vom Betreiberkonsortium Toll Collect erhalten soll. Wegen der Verzögerungen sind dem Bund geplante Einnahmen in Milliardenhöhe entgangen.

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TRANSNET und SEV erarbeiten Position zum grenzüberschreitenden Verkehr
 

01.09.2004: TRANSNET und die Schweizer Eisenbahnergewerkschaft SEV wollen Anfang Oktober ihre Positionen zum grenzüberschreitenden Verkehr festlegen. Im Kern geht es vor allem um den Güterverkehr.

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Hauptvorstand: TRANSNET äußert Verständnis für Proteste gegen Hartz IV
 

02.09.2004: TRANSNET hat erneut Verständnis für die Proteste gegen die Arbeitsmarktreform Hartz IV geäußert. Auf der Hauptvorstandssitzung in Frankfurt am Main warnte Gewerkschaftschef Hansen jedoch vor einem Missbrauch der Kundgebungen.

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Lehrstellen- und Arbeitsmarkt: Keine Entspannung
 

02.09.2004: Voraussichtlich rund 20.000 Jugendliche werden in diesem Jahr keine Lehrstelle finden. Diese Zahl nannte die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Donnerstag in Nürnberg. Zwar sei die Zahl der Ausbildungsverträge gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Dennoch gebe es weiterhin mehr Bewerber als Lehrstellen.

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Schleichender Abschied ?
 

03.09.2004: Ab Mitte 2005 kommen auf gesetzlich Versicherte neue Belastungen zu. Sie sollen u.a. für Zahnersatz selbst aufkommen. Das sehen Pläne von Gesundheitsministerin Schmidt vor. Eine entsprechende Gesetzes-Korektur will sie in Kürze mit der Opposition abstimmen.

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BTS Kombiwaggon: Tarifloser Zustand muss beseitigt werden
 

03.09.2004: TRANSNET hat die Tarifverhandlungen bei BTS Kombiwaggon fortgesetzt. Dabei wurde gemeinsam mit dem Arbeitgeber die tarifliche Situation des Unternehmens analysiert. Für TRANSNET ist der derzeitige Zustand unhaltbar.

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DB-Konzernbetriebsrat appelliert an Politik
 

03.09.2004: Der Konzernbetriebsrat der DB AG hat die Politik vor einer Zerschlagung der Bahn AG gewarnt. Der Konzern müsse als Verbundunternehmen auch künftig bestehen bleiben. Dies ist wegen der sicherheitstechnischen, organisatorischen und technologischen Weiterentwicklung des Systems Schiene geboten. Hinzu komme die fortschreitende Europäisierung.

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Durchbruch bei Schichtplanung erzielt
 

03.09.2004: Die Schichtfolgen im Fernverkehr der DB AG werden künftig gleichmäßiger und sozial ausgewogener verteilt. Das hat ein Spitzengespräch der TRANSNET mit der Arbeitgeberseite zum Thema PAC- und CAS-Carmen ergeben. Unter den Beschäftigten hatte es zum Teil harsche Kritik an den Einsatzbedingungen seit Einführung der neuen Schichtenplanungssysteme gegeben.

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Tarifabschluss bei PEG in Nordrhein-Westfalen unter Dach und Fach
 

03.09.2004: Die Tarifkommission der TRANSNET hat dem Abschluss bei der Prignitzer Eisenbahn (PEG) zugestimmt. Damit kann der Vertrag in Kraft treten. Er gilt rückwirkend ab 1. Juni 2004.

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DB-Börsengang: Aktionismus fehl am Platz - Beschäftigungssicherung steht im Vordergrund
 

06.09.2004: TRANSNET warnt vor einem neuerlichen "Börsen-Aktionismus" in Sachen Privatisierung der Deutschen Bahn AG. Konzernchef Hartmut Mehdorn hatte zuvor in einem Interview erklärt, Ziel müsse es sein, dass der Eigentümer den Börsengang bis zur Bundestagswahl 2006 aufs Gleis bringe. "Die Frage nach einem Börsengang muss grundsätzlich geklärt werden, erst dann muss die Frage nach dem Zeitpunkt gestellt werden", sagte Gewerkschaftschef Norbert Hansen.

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Bevollmächtigtentagung: TRANSNET gegen gesetzlichen Mindestlohn
 

06.09.2004: TRANSNET hat ihre kritische Haltung zur Einführung eines Mindestlohns in Deutschland bekräftigt. Das sei keine Lösung der gegenwärtigen Probleme, erklärte Vorstandsmitglied Alexander Kirchner auf der Bevollmächtigtentagung der Gewerkschaft in Magdeburg.

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DB Projektbau: Durchbruch bei Tarifverhandlungen erzielt
 

06.09.2004: TRANSNET und GDBA haben sich mit der DB Projektbau auf einen neuen Haustarifvertrag geeinigt. Er enthält in besonderem Maße beschäftigungssichernde Komponenten. Die Zustimmung der Tarifkommissionen vorausgesetzt, soll der Tarifvertrag am 1. Januar 2005 in Kraft treten.

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Längere Arbeitszeiten machen krank
 

07.09.2004: Das hat eine Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin ergeben. Arbeitszeiten über acht Stunden pro Tag steigern demnach das Risiko vor allem von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Magen-Darm-Beschwerden, Haltungsschäden und psychischen Störungen.

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Altersteilzeit im DB-Konzern neu geregelt
 

10.09.2004: Die Tarifkommission hat dem neuen Tarifvertrag zur Altersteilzeit mit der DB AG zugestimmt. Auf dieser Basis können ab sofort wieder Altersteilzeitvereinbarungen abgeschlossen werden.

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Ausbildung DB AG: KBR und KJAV kritisieren gesunkene Ausbildungsquote
 

08.09.2004: Der Konzernbetriebsrat (KBR) und die Konzern-Jugend- und Auszubildendenvertretung (KJAV) haben erneut die Höhe der Ausbildungsplätze im Bahn-Konzern kritisiert. Zwar seien die Zahlen auf Druck von KBR und KJAV erhöht worden, heißt es in einem Schreiben an den Bahn-Vorstand. Insgesamt betrachtet aber sank die Ausbildungsquote seit 1994 um 52 Prozent.

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Europäischer Betriebsrat bei der DB nimmt Konturen an
 

10.09.2004: Die Gründung eines Europäischen Betriebsrates (EBR) bei der Deutschen Bahn AG nimmt Konturen an. Aus Sicht der TRANSNET ist eine möglichst schnelle Gründung eines EBR erforderlich. Hintergrund sind die deutlichen Bestrebungen des Vorstandes, sich in den nächsten zwei Jahren verstärkt im europäischen Markt zu etablieren. In dieser Zeit würden Fakten geschaffen, die ohne jegliche Beteiligung des EBR vonstatten gingen. Somit würden Entscheidungen ohne Einfluss der Beschäftigten in den europäischen Ländern getroffen.

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"Hartz IV": TRANSNET fordert Erfolgskontrolle
 

08.09.2004: TRANSNET setzt sich dafür ein, das Arbeitsmarkt- Reformpakt "Hartz IV" einer Erfolgskontrolle zu unterziehen. Spätestens nach zwei Jahren müsse geprüft werden, ob tatsächlich neue Jobs entstanden sind, sagte TRANSNET- Vorsitzender Norbert Hansen. Falls nicht, müsse es weitere Arbeitszeitverkürzungen geben, um die Arbeitslosigkeit abzubauen.

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TRANSNET und Land Brandenburg für mehr Qualität und Wettbewerb im Schienenverkehr
 

09.09.2004: Dazu haben wir mit dem Brandenburger Verkehrsministerium eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet. In der Erklärung verabreden beide Seiten Grundsätze in Sachen Qualität und Wettbewerb auf der Schiene. Gemeinsames Ziel ist, die Attraktivität des Schienenpersonen-Nahverkehr zu steigern und mehr Kunden zu gewinnen.

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LKW-Maut: Stolpe fordert mehr Schadensersatz - Schiedsverfahren eingeleitet
 

10.09.2004: Das Bundesverkehrsministerium fordert bis zu 5,5 Mrd. Euro Schadensersatz von Toll Collect. Dieser Betrag basiert auf verschiedene Vertragsverletzungen wie die Verzögerung des Mautstarts, zurückgehaltene Unterlagen et cetera. Damit liegen die Forderungen deutlich höher als die bislang erwarteten 3,7 Mrd. Euro. Das teilte Minister Stolpe dem Mautkonsortium in einem Schreiben mit.

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Börsengang der DB AG : Neues Gutachten muss her
 

10.09.2004: Ein Gutachten für den möglichen Börsengang der DB AG muss erneut ausgeschrieben werden. Hintergrund: das Verkehrsministerium hatte zunächst nicht darauf hingewiesen, dass diese Untersuchung für einen Gang aufs Parkett ohne Schienen-Netz erfolgen soll. Dies war jedoch die Forderung der Bundestagsabgeordneten. Bislang liegt nur eine Expertise vor, die einen Börsengang mit Netz überprüft. Ergebnis: Die Bahn-Pläne sind "ambitioniert, aber möglich." DB-Chef Mehdorn plant einen Börsengang noch vor der Bundestagswahl.

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Müntefering erwartet aufsteigenden Trend für die SPD
 

11.09.2004: Die SPD habe "das Tal durchschritten", sagte der SPD-Chef in einem Interview mit TRANSNET-online. Die SPD werde in den kommenden Wochen "noch hart arbeiten und Vertrauen wieder gewinnen" müssen, so Müntefering.

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TRANSNET warnt vor Radikalkur im Fernverkehr
 

12.09.2004: Berichten zufolge denkt die DB AG darüber nach, das IC- und EC-Netz auszudünnen. Dies wäre ein grundfalsches Signal. Auf diese Weise würden die Kunden aus dem gesamten Segment zwischen Regional- und Hochgeschwindigkeitsverkehr geradezu vertrieben.

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Schlichtungsstelle Mobilität: Rechte für Bahn- und Flugreisende werden gestärkt
 

13.09.2004: Die Rechte der Bahn- und Flugkunden sollen verbessert werden und der öffentliche Fernverkehr an Attraktivität gewinnen. Um diesem Vorhaben gerecht zu werden, will das Bundesverbraucherministerium zum 1. Januar 2005 eine sogenannte "Schlichtungsstelle Mobilität" einrichten.

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TRANSNET bekräftigt Forderung nach Flächentarifvertrag
 

16.09.2004: Die Forderung nach einem Flächentarifvertrag hat künftig erste Priorität für die TRANSNET. Das sagte der Vorsitzende unserer Gewerkschaft, Norbert Hansen, auf einer Fachkonferenz der TRANSWEB in Kassel. Der Flächentarifvertrag sei notwendig, um einen weiteren Dumpingwettbewerb in der Schienenbranche zu verhindern.

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Arbeitskosten: Deutschlands Wettbewerbsposition verbessert
 

16.09.2004: Die Arbeitskosten sind im vergangenen Jahr in Deutschland nur moderat gestiegen — um 1,2 Prozent, so die Europäische Statistikbehörde. In der Euro-Zone lag der durchschnittliche Anstieg dagegen bei 2,6 Prozent. Bereinigt um die Inflationsrate sind die Arbeitskosten in Deutschland seit drei Quartalen sogar gleich geblieben.

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TRANSNET gegen Lockerung des Kündigungsschutzes
 

17.09.2004: TRANSNET spricht sich gegen eine Lockerung des Kündigungsschutzes aus. Hintergrund sind entsprechende Forderungen vom Präsidenten des CDU-Wirtschaftsrates, Kurt Lauk. Angeblich sollen mit dieser Maßnahme neue Stellen geschaffen werden.

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TRANSNET fordert Senkung des Steuersatzes für Bahntickets
 

16.09.2004: TRANSNET hat die Halbierung des Mehrwertsteuersatzes für Bahntickets gefordert. Eine entsprechende Absenkung ist im Koalitionsvertrag festgeschrieben. Diese muss nun auch umgesetzt werden. Finanzminister Eichel hatte zuvor der Absenkung eine Absage erteilt.

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Sachen-Anhalt: Regionalstrecken erhalten
 

17.09.2004: TRANSNET hat den Erhalt der Regionalstrecken in Sachsen-Anhalt gefordert. Hintergrund sind Pläne von Verkehrsminister Daehre, das Nahverkehrsgesetz zu ändern. Danach soll verstärkt auf Busse im Personennahverkehr gesetzt und der Wettbewerb zwischen den Kreisen gestärkt werden.

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Scandlines: Auftakt zur Einkommensrunde
 

17.09.2004: TRANSNET hat die Tarifverträge bei Scandlines gekündigt. Konkret betrifft dies den Entgelttarifvertrag und den Tarifvertrag für Auszubildende. Beide laufen am 31. Dezember 2004 aus.

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Rehbock-Zureich: Vorerst kein ermäßigter Mehrwertsteuersatz für Bahn-Tickets
 

18.09.2004: Sie halte das im kommenden Haushaltsjahr für nicht machbar, sagte die Bahn-Expertin der SPD gegenüber TRANSNET-online. Vor einer Umsetzung dieses Vorhabens "muss die finanzpolitische Gesamtlage günstiger aussehen."

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JAV-Wahlen 2004
 

04.10.2004: Die Wahlen zur Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) in unserem Organisationsgebiet finden am Dienstag und Mittwoch statt. Die JAV ist unter anderem zuständig für Fragen zur Ausbildung und ist Ansprechpartner für die Auszubildenden in den Betrieben.

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Tagung zur Familienfreundlichkeit von Betrieben
 

27.09.2004: Der DGB führt Dienstag in Berlin eine Tagung zum Thema "Erwartungen der Beschäftigten an einen familienfreundlichen Betrieb" durch. Konkret soll die Rolle der Betriebe bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf diskutiert werden.

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Bahn kommt zur Vernunft: Börsenpläne gestoppt
 

23.09.2004: Die Deutsche Bahn gibt den für das Jahr 2006 geplanten Börsengang auf. Aufsichtsratschef Frenzel habe sich im Einvernehmen mit dem Bund und dem Bahnvorstand darauf verständigt, den ursprünglich vorgesehenen Zeitplan für den Börsengang neu zu definieren, teilte das Unternehmen mit. Die DB AG werde zwar am Ziel der Kapitalmarktfähigkeit festhalten, eine Börsennotierung vor der Sommerpause 2006 sei angesichts der derzeitigen Rahmenbedingungen jedoch nicht realistisch, hieß es weiter.

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TRANSNET und französische CGT fordern gemeinsame Bahnpolitik
 

21.09.2004: TRANSNET und die französische Partnergewerkschaft CGT haben die DB AG und die französischen SNCF zu einer gemeinsamen Politik aufgefordert. Ziel muss dabei sein, den Eisenbahnverkehr zu fördern. Außerdem müssen Wettbewerbsbestrebungen, die negative Konsequenzen für die Unternehmen, die Benutzer, die Bevölkerung und die Mitarbeiter haben, verhindert werden. Das ist das Ergebnis eines Treffens der Gewerkschafts-Vorsitzenden Norbert Hansen und Didier Lereste in Paris.

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Innotrans öffnet unter schwierigen Rahmenbedingungen
 

21.09.2004: Vom Dienstag bis Freitag findet in Berlin die führende Fachmesse für Schienenverkehrstechnik statt. Überschattet wird sie vom drohenden Arbeitsplatzabbau in der Branche.

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Verkehrsausschuss kommt zusammen
 

22.09.2004: Der Verkehrsausschuss des Bundestages kommt am Donnerstag zu einer Sondersitzung zusammen. Thema ist der geplante Börsengang der DB AG. Auch Verkehrsminister Stolpe und Bahn-Chef Mehdorn wurden von dem Gremium eingeladen.

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Betriebsräte fordern Sicherung von Arbeitsplätzen in der Bahnindustrie
 

24.09.2004: Betriebsräte aus den Branchen Bahn, Bahnbau und Verkehrswegebau fordern von der Politik Maßnahmen zum Erhalt und zum Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit ihrer Branchen. Vor allem müssten jetzt alle im Bundesverkehrswegeplan vorgesehenen Projekte umgesetzt werden, heißt es in einer Resolution, die am Donnerstag in Berlin verabschiedet wurde.

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Lkw-Maut soll am 1. Januar 2005 starten
 

23.09.2004: Die Lkw-Maut soll am 1. Januar kommenden Jahres starten. Der Verkehrsausschuss hat die Aufnahme des Termins in den entsprechenden Gesetzentwurf beschlossen. Damit wolle man ein Zeichen des Vertrauens setzen, dass an der Einführung des Maut-Systems Anfang 2005 festgehalten werde, hieß es.

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DB-Börsengang: Neue Zeitpläne überflüssig
 

24.09.2004: Ein neuer Zeitplan für einen möglichen DB-Börsengang ist nach Ansicht von TRANSNET überflüssig. Zunächst muss jetzt Ruhe in den Konzern. "Die permanente Verunsicherung der Beschäftigten muss aufhören," sagte TRANSNET-Vorsitzender Norbert Hansen.

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BahnAzubis gegen Hass und Gewalt
 

28.09.2004: Die Ausstellungsreihe "BahnAzubis gegen Hass und Gewalt" ist am Dienstag im Berliner Ostbahnhof eröffnet worden. Ziel dieser Aktion ist es, Menschen für die Themen Ausgrenzung, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit zu sensibilisieren. Auch Bundesjustizministerin Brigitte Zypries nahm an der Eröffnung teil.

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CDU will Arbeitnehmerrechte zurückschrauben
 

28.09.2004: Der Amoklauf der Union gegen die Rechte der Beschäftigten in Deutschland nimmt neue Formen an. Jetzt sollen nicht nur aktuell Verschlechterungen durchgesetzt werden. Die CDU will auch Errungenschaften wie z.B. Arbeitszeitverkürzungen wieder rückgängig machen. Das geht aus einem Leitantrag für den CDU-Parteitag im November hervor.

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Gedenken an Wilhelm Leuschner
 

28.09.2004: Am Mittwoch veranstaltet der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) eine Gedenkveranstaltung für Wilhelm Leuschner. Der bedeutende Gewerkschafter und Politiker im Widerstandskreis des 20. Juli wurde vor 60 Jahren von den Nazis hingerichtet.

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TRANSNET im Verkehrsausschuss
 

28.09.2004: TRANSNET wird am Mittwoch im Verkehrsausschuss eine Stellungnahme zum 3. Gesetz zur Änderung eisenbahnrechtlicher Vorschriften abgeben. Gemeint ist hiermit die Novelle des Allgemeinen Eisenbahngesetzes (AEG) und dazugehöriger Verordnungen. Die Novellierung ist durch das 2001 verabschiedete 1. Eisenbahnpaket der EU notwendig geworden.

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FlächenTV Schiene: Verhandlungen gehen weiter
 

30.09.2004: Die nächste Runde findet zur Stunde in Frankfurt/Main statt. Auf Arbeitgeberseite ist erstmals auch der AGVDE dabei, der Arbeitgeberverband der NE-Bahnen. Bisher hatte die Verhandlungsgemeinschaft (VG) TRANSNET/GDBA nur mit den DB-Arbeitgebern verhandelt.

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Verhandlungen über Flächentarifvertrag fortgesetzt
 

30.09.2004: In Frankfurt/Main hat am Vormittag die zweite Verhandlungsrunde begonnen. Dabei handelt es sich um einen neuen Anlauf. Erstmals sitzt auch der AGVDE, der Arbeitgeberverband der nicht-bundeseigenen Bahnen, mit am Tisch.

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Kundencharta tritt in Kraft
 

30.09.2004: Die so genannte Kundencharta der Bahn tritt am Freitag in Kraft. Die Selbstverpflichtung des Unternehmens zur Entschädigung bei Verspätungen löst die bisherige Regelung auf Kulanzbasis ab. Damit herrscht für die Kunden nun Klarheit.

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Schlechte Noten für den Ausbildungspakt
 

01.10.2004: Der Ausbildungspakt von Wirtschaft und Bundesregierung hat schlechte Noten bekommen. Der DGB und die TRANSNET-Jugend präsentierten am Donnerstag vor dem Haus der Wirtschaft ein drei mal vier Meter großes Zeugnis, auf dem der Pakt bewertet wurde.

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Maut soll in Infrastruktur fließen
 

04.10.2004: Die Einnahmen durch die LKW-Maut der EU-Mitgliedsstaaten sollen nach dem Willen des neuen EU-Verkehrskommissars, Barrot, komplett in den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur fließen. Das sagte der Franzose bei einer Anhörung vor dem Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments in Brüssel.

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Es fehlen 31.000 Lehrstellen
 

05.10.2004: Der Erfolg des Ausbildungspakts von Bundesregierung und Wirtschaft lässt weiterhin auf sich warten. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit fehlen in diesem Jahr rund 31.000 Lehrstellen. Das sind rund 11.000 mehr als im vergangnen Jahr. Die Bundesagentur führt den Mangel an Lehrstellen darauf zurück, dass für eine gewachsene Zahl an Bewerbern das Angebot an Lehrstellen nicht in gleichem Maße zugenommen habe.

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Beschäftigungssicherung: TRANSNET verlangt Tarifvertrag für DB-Konzern
 

05.10.2004: Die Sicherung von Arbeitsplätzen im Bahn-Konzern hat weiterhin höchsten Stellenwert. Dazu gehört auch künftig der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen. Das bestehende Beschäftigungsbündnis läuft allerdings Ende dieses Jahres aus. Bislang gibt es keine Pläne der Arbeitgeber, dieses Bündnis zu verlängern.

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TRANSNET gegen Nullrunden im öffentlichen Dienst
 

05.11.2004: TRANSNET lehnt die von Finanzminister Eichel geforderte Nullrunde für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst entschieden ab. Im Zuge der anstehenden Einkommensverhandlungen für die Beamten will er auf diesem Wege die Milliardenlöcher im Bundeshaushalt 2005 stopfen.

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DB AG: Außerordentliche Aufsichtsratssitzung
 

07.10.2004: Der Aufsichtsrat der Bahn kommt am Donnerstag zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen. Die Zusammenkunft des Gremiums wurde von TRANSNET-Chef Norbert Hansen gefordert. Dort soll nun das weitere Vorgehen im Unternehmen beraten werden.

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Arbeitsmarktexperte: Beschäftigung steigt ab 2005
 

06.10.2004: Der Arbeitsmarktexperte der SPD, Klaus Brandner, rechnet im kommenden Jahr mit einer Entlastung am Arbeitsmarkt. Bei den jetzigen Wachstumsraten werde es mit Sicherheit im Jahr 2005 zusätzliche Beschäftigung geben, sagte Brandner dem Funktionärsmagazin TRANSNET-THEMEN.

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Offenlegung von Managergehältern: Noch dieses Jahr?
 

06.10.2004: Schneller als gedacht kommt wohl jetzt doch eine gesetzliche Regelung, die die Konzerne zur Offenlegung der Gehälter ihrer Manager zwingt. Im Bundestag kristallisiert sich dazu offenbar eine parteiübergreifende Meinung heraus.

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Noch 32 Tage ...
 

06.10.2004: Fast 1.000 Teilnehmer werden zum 17. Ordentlichen Gewerkschaftstag der TRANSNET im Hotel Estrel in Berlin erwartet. Vom 7. bis zum 11. November versammeln sich neben den knapp 300 Delegierten hochrangige Gäste aus dem In- und Ausland. Unter dem Motto "kreativ handeln" wird über die Tarif- und Verkehrspolitik unserer Gewerkschaft für die nächsten 4 Jahre beraten.

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Großer Erfolg bei JAV-Wahlen
 

07.10.2004: TRANSNET hat bei den Wahlen der Jugend- und Auszubildendenvertretungen (JAV'en) ein hervorragendes Ergebnis erzielt. Die Kandidaten und Kandidatinnen der TRANSNET haben rund 89 % der Stimmen erhalten und somit 93 % der Sitze errungen.

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TRANSNET verstärkt Kooperation mit Polen und der Tschechischen Republik
 

06.10.2004: Noch in diesem Jahr soll eine Koordinierungsstelle mit Sitz in Dresden ihre Arbeit aufnehmen. Das wurde am Dienstag auf einem Treffen der TRANSNET mit den polnischen und tschechischen Eisenbahnergewerkschaften beschlossen.

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Lkw-Maut auch auf Bundesstraßen?
 

06.10.2004: Die Lkw-Maut wird unter Umständen auch für Ausweichstrecken erhoben. Verkehrsminister Manfred Stolpe sagte in einem Interview: "Wenn sich herausstellt, dass es notwendig ist, würden wir auch Ausweichstrecken bemauten." TRANSNET fordert schon seit einiger Zeit, die Abgabe auch auf Bundesstraßen zu erheben, um Ausweichverkehre zu vermeiden.

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Rogowski fordert mal wieder
 

06.10.2004: Der Industriepräsident spricht sich für einen "wirksamen Niedriglohnsektor" aus. Die tariflichen Untergrenzen müssten durchbrochen werden, sagte er in einem Interview.

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Mehrwertsteuer auf Bahntickets: TRANSNET begrüßt Vorstoß der Umweltminister
 

06.11.2004: TRANSNET begrüßt ausdrücklich die Forderung der Umweltminister aus Bund und Ländern, die Mehrwertsteuer auf Bahntickets zu reduzieren. Sie soll von derzeit 16 auf 7 Prozent sinken. Das haben die Umweltministerkonferenz auf einer Konferenz gefordert. TRANSNET verlangt diese Steuerreduzierung seit langem.

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Bund will DB-Konzern als Ganzes erhalten
 

07.10.2004: Der Bund hat sich am Donnerstag noch einmal zum Erhalt des DB Konzern in seiner jetzigen Form bekannt. Das ist ein Ergebnis der Sondersitzung des Aufsichtsrates des DB Konzerns. TRANSNET begrüßt diese Zusage. Nach unserer Auffassung hat nur ein gesunder und kompletter Konzern eine Zukunft.

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LKW-Maut: EU-Wegekostenrichtlinie weiter umstritten
 

08.10.2004: Die Verkehrsminister der EU haben am Donnerstag in Luxemburg über die geplante Wegekostenrichtlinie (Eurovignette) beraten. Auf eine gemeinsame Position konnten sie sich erneut nicht einigen.

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Landesverkehrsminister befassen sich mit Tariftreue
 

08.10.2004: Die Verkehrsminister der Länder kommen am Dienstag und Mittwoch in Bad Neuenahr zu ihrer turnusmäßigen Sitzung zusammen. Dabei geht es unter anderem um das Thema Tariftreue im ÖPNV.

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Hoffnung für Delitzsch
 

11.10.2004: Für das Bahnwerk Delitzsch gibt es neue Hoffnung. Medienberichten zufolge steht der Standort kurz vor dem Verkauf. Damit besteht die Chance, das Werk auch über das Jahr 2006 hinaus zu erhalten.

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Offenbar neuer Streit zwischen DB und Verkehrspolitikern
 

11.10.2004: Verkehrspolitiker von SPD und Grünen haben die Führung der Deutschen Bahn erneut kritisiert. Anlass: Das Votum des Aufsichtsrates für einen Erhalt von Netz und Betrieb in einem so genannten integrierten Konzern Deutsche Bahn.

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TRANSNET bekräftigt kritische Haltung zu Börsengang
 

14.10.2004: TRANSNET hat ihre kritische Haltung zu den Börsenplänen der Bahn bekräftigt. Wenn der Bund seine finanziellen Zusagen einhalte, sei kein Börsengang nötig, sagte Gewerkschafts-Chef Norbert Hansen auf einer Fachkonferenz der TRANSWEB in Köln. Auch die Bahreform sehe keinen solchen Schritt vor, betonte Hansen.

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Rogowski gegen Mitbestimmung in Aufsichtsräten
 

13.10.2004: Industriepräsident Rogowski läuft wieder einmal Amok gegen die Unternehmensmitbestimmung. Sie sei ein "Irrtum der Geschichte", plauderte Rogowski diesmal in einem Stern-Interview.

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Hauptbeamtenausschuss der TRANSNET berät über Modernisierung des Beamtenrechts
 

14.10.2004: Das Gremium kommt heute in Frankfurt/Main zu einer Sondersitzung zusammen. Thema ist das kürzlich vom Innenminister, vom Beamtenbund und von ver.di vorgelegte Eckpunktepapier. Der Hauptbeamtenausschuss der TRANSNET will nun eigene Vorstellungen festlegen und diese mit den anderen betroffenen Gewerkschaften im DGB diskutieren.

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Frankfurter Erklärung: Keine weiteren Angriffe auf Besitzstände der Beamten
 

15.10.2004: Die Sanierung der öffentlichen Haushalte darf nicht weiter "auf dem Rücken der im Öffentlichen Dienst Beschäftigten" ausgetragen werden. So heißt es in der "Frankfurter Erklärung" des Hauptbeamtenausschusses der TRANSNET. Das Papier wurde am Donnerstag auf einer Sondersitzung des Gremiums beschlossen. Der Hauptbeamtenausschuss repräsentiert rund 84.000 Beamte.

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Lokrangierführer unterstützen TRANSNET-Forderung
 

14.10.2004: Dies ist auf einer ganzen Reihe von Betriebsversammlungen deutlich geworden, die wir seit Anfang des Monats durchgeführt haben. TRANSNET und GDBA fordern eine Multifunktionszulage von 130 € im Monat. Damit sollen die gestiegenen Anforderungen an Lrf abgegolten werden.

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Wo steht der Standort Deutschland?
 

14.10.2004: Ganz oben, meint das World Economic Forum (WEF). Diese internationale Organisation hat eine neue Rangliste der Wirtschaftsstandorte vorgestellt. Demnach steht Deutschland unter den Top Ten, was die internationale Wettbewerbsfähigkeit angeht.

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Spitzengespräch zum Beschäftigungsbündnis bei der DB AG
 

22.10.2004: Daran nehmen die Vorsitzenden der TRANSNET und der Verkehrsgewerkschaft GDBA, Norbert Hansen und Klaus-Dieter Hommel, teil. Das Gespräch war auf Initiative der TRANSNET zustande gekommen.

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Landesverkehrsminister fordern vom Bund mehr Geld für Verkehrswege
 

14.10.2004: Der Bund plane zu wenig Geld für die Verkehrsinfrastruktur ein, so die Minister auf ihrer turnusgemäßen Konferenz in Bad Neuenahr. Statt der angesetzten 8,5 Milliarden Euro pro Jahr seien über 10 Milliarden notwendig — davon 4 Milliarden für die Schiene.

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Lokrangierführer: TRANSNET-Forderung besteht weiter
 

18.10.2004: Auf Initiative der TRANSNET werden weiterhin Betriebsversammlungen durchgeführt. TRANSNET und GDBA fordern eine Multifunktionszulage für die Lrf bei Railion.

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Pro Mitbestimmung !
 

18.10.2004: Die Hans-Böckler-Stiftung ruft am 16. November am Berliner Gendarmenmarkt zur Kundgebung "Pro Mitbestimmung" auf. Zeitgleich findet die Jahrestagung der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände statt. Deshalb soll an diesem Tag ein deutliches Zeichen für die Mitbestimmung gesetzt werden.

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Münchner Transrapid droht zu scheitern
 

18.10.2004: Das geplante Transrapid-Projekt in München droht zu scheitern. Presseberichten zufolge verzögert sich die Einreichung der Pläne um mehrere Monate. Bayerns Wirtschaftsminister Otto Wiesheu will nun offenbar mit Vorständen aus der Industrie um Alternativen verhandeln. Statt die Bahn den schwebenden Zug bauen zu lassen, sollen Konzerne wie z.B. Siemens die Strecke errichten und vorerst betreiben.

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Neu im Internet: www.gewerkschaftstag.de
 

22.10.2004: In 16 Tagen wird der 17. Ordentliche Gewerkschaftstag der TRANSNET in Berlin eröffnet. Alle Informationen zum Treffen des höchsten Beschlussgremiums unserer Gewerkschaft finden Sie ab sofort im Internet unter der Adresse www.gewerkschaftstag.de.

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Deutsche Bahn steigt bei Hochgeschwindigkeits-Zug aus
 

19.10.2004: Die Deutsche Bahn wird sich vorläufig nicht mehr am so genannten High Speed Train Europe (HTE) beteiligen. Damit steht das gesamte Projekt möglicherweise vor dem Ende. TRANSNET bedauert diese Entscheidung, da ein solches Projekt die Interoperabilität in Europa weiter voranbringen würde.

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Europäische Betriebsräte bekommen Rückenwind
 

20.10.2004: Die Bundesregierung soll mehr Initiativen ergreifen, um die Kompetenzen der europäischen Betriebsräte auszubauen. Das fordern führende SPD-Politiker und Gewerkschafter. Gleichzeitig wurde in einer am Dienstag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung die Kritik von Arbeitgebern und Teilen der Politik an der deutschen Mitbestimmung zurückgewiesen.

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Jetzt amtlich: Lockerung des Kündigungsschutzes schafft keine Stellen
 

20.10.2004: Eine Lockerung des Kündigungsschutzes schafft keine Stellen. Das geht aus einer Studie der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervor. Die BA wiederspricht damit eindeutig den Forderungen neoliberaler Politiker und mancher Wirtschaftsforscher.

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Lokrangierführer: Betriebsversammlungen sind ein Erfolg
 

20.10.2004: Die Lrf bei Railion bestehen weiterhin auf eine Multifunktionszulage. Das haben die Beschäftigten am Mittwoch auf einer Betriebsversammlung in Hagen erneut zum Ausdruck gebracht. Dabei wurde zeitweise der Betrieb unterbrochen.

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Leichte Bewegung im Maut-Streit
 

20.10.2004: In das Schiedsverfahren bei der Lkw-Maut kommt offenbar langsam Bewegung. Das Betreiber-Konsortium Toll Collect hat jetzt seinen Schiedsrichter benannt. Zuvor hatte auch die Bundesregierung ihren Gewährsmann ausgewählt. Beide müssen sich jetzt noch auf eine dritte Person verständigen.

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Stoibers Uhr geht falsch
 

20.10.2004: Im Zusammenhang mit der Opel-Krise hat sich der CSU-Chef erneut für "etwas mehr Arbeitszeit und etwas weniger Urlaub" ausgesprochen. Damit könne der Standort Deutschland wieder vorangebracht werden. Es sei bereits "fünf vor zwölf", erklärte der bayerische Ministerpräsident in einem Interview.

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Mehrheit der Deutschen für Mitbestimmung
 

21.10.2004: Eine Mehrheit der Deutschen hält die Mitbestimmung für wichtig. Das hat eine emnid-Umfrage ergeben. 82 Prozent der Befragten waren dagegen, die Mitwirkungsmöglichkeiten der Beschäftigten abzubauen.

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Regionalverkehr: EU weiter gegen deutsche Vergabepraxis
 

22.10.2004: Der Streit um die Direktvergabe von Nahverkehrsleistungen geht weiter. Die EU hat jetzt ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik eingeleitet. Konkret geht es dabei um Verkehrsverträge in fünf Bundesländern.

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Lehrstellen: BA rechnet mit zahlreichen Nachvermittlungen
 

22.10.2004: Jeder Lehrstellen-Bewerber wird zum Jahresende ein Ausbildungsplatz-Angebot bekommen. Das sagte der stellvertretende Vorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Heinrich Alt, dem Funktionärsmagazin "TRANSNET Themen". "Es gibt noch freie Ausbildungsplätze und es werden erfahrungsgemäß auch Lehrstellen wieder frei", erklärte Alt.

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Mitbestimmung: Was denn nun? Gut oder schlecht?
 

22.10.2004: Teile der Wirtschaft bekräftigen ihre Forderung, die Mitbestimmung von Arbeitnehmern in deutschen Unternehmen massiv einzuschränken. Auch BDI-Präsident Rogowski mischt wieder ordentlich mit. Derzeit erarbeitet der Industrieverband gemeinsam mit der Arbeitgebervereinigung BDA ein Konzept für eine Reform der Mitbestimmung. Im November soll das gute Stück, das erheblich die Mitbestimmung der Arbeitnehmer beschneidet, fertig sein.

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Beschäftigungs-Sicherung bei DB AG: Arbeitgeber provozieren Streit
 

22.10.2004: Das Spitzengespräch zwischen Gewerkschaften und Deutscher Bahn AG zur Beschäftigungssicherung ist am Freitag ohne Ergebnis geblieben. Konkrete Verhandlungen sollen nun am 1. November stattfinden. An der Runde in Frankfurt am Main hatten neben den Vorsitzenden der Gewerkschaften DB-Chef Mehdorn und Personalvorstand Bensel teilgenommen.

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Heiße Phase für Aufsichtsratswahlen hat begonnen
 

25.10.2004: Mit der Veröffentlichung der Wählerlisten hat die heiße Phase der Aufsichtsratswahlen bei der DB AG begonnen. Der Konzernaufsichtsrat und die meisten Kontrollgremien der großen Konzernunternehmen werden im kommenden Jahr neu gewählt.

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Standort Deutschland droht kein Ausverkauf
 

25.10.2004: Der Standort Deutschland ist besser als sein derzeitiger Ruf. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Unternehmensberatung KPMG. Dafür wurden 172 Unternehmen befragt, davon 31 aus Deutschland.

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Verhandlungen zur Beschäftigungssicherung im DB-Konzern gehen weiter
 

29.10.2004: Die Gespräche werden am kommenden Montag fortgesetzt. Dabei werden TRANSNET und die GDBA darauf beharren, eine verbesserte Beschäftigungssicherung im DB-Konzern zu vereinbaren.

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Danke Michi !
 

29.10.2004: Ende des Jahres scheidet Michael Rogowski aus dem Amt. Der Präsident des Bundesverbandes der deutschen Industrie (BDI) stand vier Jahre lang an der Spitze dieser Organisation. Seine verbalen Ausfälle richteten sich vor allem gegen die Arbeitnehmer in unserem Land: Zu viel Urlaub, zu wenig Arbeitszeit, zu viel Mitbestimmung, zu wenig Flexibilität.

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Verhandlungen zur Beschäftigungssicherung bei der DB AG fortgesetzt
 

01.11.2004: Die Verhandlungen über ein neues Beschäftigungsbündnis bei der DB AG sind am Morgen in Frankfurt/Main fortgesetzt worden. Zuvor hatten die Konzerntarifkommissionen von TRANSNET und GDBA ihre Forderungen bekräftigt. Beide Gewerkschaften verlangen den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis 2010. Außerdem soll die Beschäftigungssicherung auf den gesamten Konzern ausgedehnt werden.

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Standort Deutschland braucht aktiven Dialog
 

02.11.2004: Der Standort Deutschland braucht einen aktiven Dialog zwischen Politik und Gewerkschaften. Das war der Tenor eines Forums, zu den Betriebsräte der TRANSNET, der IG BCE und der NGG in Berlin eingeladen hatten. Das Forum ist Teil der Initiative "Macht Politik sozialgerecht!"

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Laumann: Manager tragen Verantwortung für Standort Deutschland
 

30.10.2004: Der CDU-Wirtschaftsexperte Karl-Josef Laumann hat von den deutschen Managern ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland gefordert. Derzeit habe er den Eindruck, "dass man es sich mit dem Standort Deutschland ein bisschen zu leicht macht", sagte der Politiker im Interview mit TRANSNET-Online. Es gebe auch "eine Verantwortung für die Region, in der man einmal reich geworden ist als Unternehmen."

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Bundeskanzler verteidigt Streikrecht und Mitbestimmung
 

29.10.2004: Bundeskanzler Gerhard Schröder hat das Streikrecht und die Mitbestimmung verteidigt. Sie gehörten zu den urdemokratischen Rechten, an denen nicht gerüttelt werden dürfe, sagte der SPD-Politiker in Berlin. Er betonte darüber hinaus, dass Gewerkschaften mit dem Streikrecht verantwortungsvoll umgehen würden.

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Beschäftigungssicherung bei Deutscher Bahn: Arbeitgeberangebot mit Zurückhaltung aufgenommen
 

01.11.2004: Die Gewerkschaft TRANSNET und die Verkehrsgewerkschaft GDBA haben das erste Angebot der Arbeitgeberseite zur Beschäftigungssicherung bei der Deutschen Bahn AG verhalten bewertet. "Nicht akzeptabel ist die geforderte Senkung der Arbeitskosten um zehn Prozent", erklärten TRANSNET-Chef Norbert Hansen und der GDBA-Vorsitzende, Klaus-Dieter Hommel. Von einer Einigung seien beide Seiten "noch weit entfernt."

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TRANSNET begrüßt Förderrichtlinie
 

01.11.2004: TRANSNET hat die Förderrichtlinie für private Gleisanschlüsse begrüßt. Darin geht es um die finanzielle Unterstützung des Neu- und Ausbaus sowie der Reaktivierung von privaten Gleisanschlüssen. Ziel ist die Verlagerung von Anteilen des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene.

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Neuer Streit bei DB Fernverkehr
 

02.11.2004: Diesmal geht es um die Einsatzplanung der Borddienste. Hintergrund: Der Arbeitgeber stellt die erst kürzlich geänderte Gesamtbetriebsvereinbarung (GBV) auf den Kopf. Ziel dieser GBV war es u.a., eine Gleichbehandlung aller Borddienste herzustellen. Jetzt beginnt DB Fernverkehr zu tricksen. Den Betriebsräten vor Ort werden ganz andere Planungen vorgelegt. Dabei verlangt der Arbeitgeber unterschiedliche Regelungen für Zug-Chefs, erste Betreuer und weitere Betreuer. Damit schafft das Unternehmen eine 2-Klassen-Gesellschaft.

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Mitbestimmung: BDI und BDA suchen offenbar den Weg zur "Unternehmens-Diktatur"
 

02.11.2004: TRANSNET hat scharfe Kritik an den jetzt bekannt gewordenen Vorschlägen von BDI und BDA zur Mitbestimmung geübt. Beide nehmen die betriebliche und die Unternehmensmitbestimmung ins Visier. Geht es nach den Verbänden, werden den Beschäftigten Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte massiv beschnitten.

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Arbeitszeitverlängerung: TRANSNET warnt vor erneuter Debatte
 

03.11.2004: TRANSNET hat vor einer erneuten Debatte um eine pauschale Arbeitszeitverlängerung gewarnt. Hintergrund sind entsprechende Forderungen des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Verbandspräsident Braun plädiert für Vereinbarungen, die 500 Stunden unbezahlte Arbeit verteilt auf 5 Jahre ermöglichen.

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Lkw-Maut: TRANSNET begrüßt Forderungen nach Erhöhung und Ausweitung
 

03.11.2004: TRANSNET hat die Forderungen des Umweltbundesamtes zur Lastwagen-Maut begrüßt. Die Behörde hatte vorgeschlagen, die Abgabe bis 2010 zu verdoppeln und sie auf alle Fernstraßen auszuweiten. Bislang soll die Maut lediglich 12,4 Cent pro Kilometer betragen und nur auf Autobahnen zur Anwendung kommen.

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Tarifverhandlungen Ausbildungsplätze: Deutsche Bahn verweigert sich noch immer
 

04.11.2004: TRANSNET will in Kürze ihren Druck für einen Tarifvertrag zur Ausbildung bei der Deutschen Bahn verstärken. Hintergrund: Der Konzern weigert sich noch immer, entsprechende Regelungen zu vereinbaren. Obwohl sich TRANSNET und DB AG bereits im Sommer verständigt hatten, tarifvertragliche Regelungen zu vereinbaren, liegt der Gewerkschaft bislang kein Tarifvertragsentwurf vor.

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SPNV: TRANSNET für Erhalt der Mischfinanzierung
 

04.11.2004: TRANSNET widersetzt sich den Bestrebungen, das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) abzuschaffen. Dies würde zahlreiche Schienenprojekte im SPNV gefährden.

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Der Gewerkschaftstag im Internet
 

11.11.2004: Am Sonntag hat der 17. Ordentliche Gewerkschaftstag der TRANSNET in Berlin begonnen. Alle Informationen zum Treffen des höchsten Beschlussgremiums unserer Gewerkschaft finden Sie unter der Adresse www.gewerkschaftstag.de.

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Beschäftigungssicherung: Deutsche Bahn rudert zurück — neues verbessertes Angebot
 

10.11.2004: Die Deutsche Bahn AG hat am Mittwoch überraschend ein verbessertes Angebot für die Beschäftigungssicherung vorgelegt. Dies hatte TRANSNET-Chef Norbert Hansen zu Beginn des Gewerkschaftstages in Berlin im Beisein von DB-Chef Mehdorn auch eingefordert. Die Verhandlungen zur Beschäftigungssicherung sollen am 24. November fortgesetzt werden.

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TRANSNET fordert Klarheit über wirtschaftliche Lage der DB AG
 

11.11.2004: Alle Zahlen müssen jetzt endlich auf den Tisch! Die Vertreter der TRANSNET in den Aufsichtsräten und Wirtschaftsausschüssen müssen sich endlich ein Bild über die tatsächliche Situation im Konzern machen können.

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Gewerkschaftstag beendet: Auftrag heißt kreativ handeln
 

11.11.2004: Der 17. Ordentliche Gewerkschaftstag der TRANSNET in Berlin ist am Donnerstag-Mittag zu Ende gegangen. Das Treffen stand unter dem Motto "kreativ handeln." Seit Sonntag wurden von den 296 Delegierten unter anderem rund 500 Anträge beraten. Zu Gast auf dem Kongress waren neben anderen auch Bundeskanzler Schröder, Verkehrsminister Stolpe und DB-Chef Mehdorn.

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Kein Wirtschaftswachstum durch längere Arbeitszeiten
 

15.11.2004: Die Verlängerung der Wochenarbeitszeit trägt kurzfristig nicht zu mehr Wirtschaftswachstum bei. Das sagte der Arbeitsmarktforscher Eugen Spitznagel in einem Interview. Arbeitgeber und Unionspolitiker haben wiederholt eine pauschale Arbeitszeitverlängerung gefordert.

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Arcor AG: Forderung zur Entgeltrunde 2005 beschlossen
 

15.11.2004: TRANSNET wird zusammen mit der GDBA und der IG Metall in der Entgeltrunde 2005 vier Prozent mehr Lohn und die Erhöhung von Zulagen fordern. Das haben die Tarifkommissionen in einer gemeinsamen Sitzung beschlossen. Außerdem soll in dem Tarifvertrag zur Stellenbewertung eine zusätzliche Tarifgruppe angefügt werden.

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Mitbestimmung: Wer kommt jetzt ?
 

15.11.2004: Die Schlange derer, die die Mitbestimmung zu Lasten der Beschäftigten reformieren wollen, wird immer länger. Nach den Wirtschaftsverbänden BDI und BDA melden sich wieder CSU und FDP zu Wort.

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Mittel für Transrapid werden aufgestockt
 

15.11.2004: Bundesfinanzminister Hans Eichel will die Mittel für die Magnetschwebebahn im kommenden Jahr aufstocken. Geplant ist ein zweistelliger Millionenbetrag für den Transrapid-Produktionsstandort Kassel. Der Haushaltsausschuss des Bundestages hatte zuvor beschlossen, den Transrapid 2005 und 2006 mit 75 Millionen Euro zusätzlich zu fördern.

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Deutliches Zeichen für die Mitbestimmung
 

16.11.2004: Politiker und Gewerkschafter haben am Dienstag ein klares Zeichen für den Erhalt der Mitbestimmung gesetzt. Auf einer Kundgebung der Hans-Böckler-Stiftung in Berlin sprach sich SPD-Vorsitzender Franz Müntefering mit deutlichen Worten für eine Mitbestimmung "auf Augenhöhe" aus. Die Forderungen der Arbeitgeber seien ein "Angriff auf unsere Demokratie". Die Kraft der Gewerkschaften hätte entscheidend zum Wohlstand in Deutschland beigetragen, so der SPD-Politiker.

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Die TRANSNET-Weihnachtsaktion - Helfen Sie Opfern ritueller Gewalt
 

19.11.2004: Weihnachten steht vor der Tür. Das Fest der Liebe, das Fest der Familie, das Fest der Kinder. Eigentlich kein Platz für grausame Wahrheiten. Doch diese gibt es. Und es gibt Kinder, die auch an Weihnachten zu leiden haben. Kindesmissbrauch gehört zu den großen Tabuthemen unserer Gesellschaft. Doch dieses Schattenfeld ist größer als viele denken. Die TRANSNET-Weihnachtsaktion wird sich in diesem Jahr mit einem besonders hässlichen Aspekt beschäftigen: der rituellen Gewalt an Kindern.

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Deutsche Wirtschaft ist wettbewerbsfähig
 

17.11.2004: Das sieht auch der "Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung" so — die so genannten Fünf Weisen. Sie haben am Mittwoch ihr Jahresgutachten vorgelegt. "Das Gesamturteil lautet: die Wettbewerbsfähigkeit ist gut", sagte das Mitglied im Sachverständigenrat, Peter Bofinger, gegenüber TRANSNET-Online.

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Arbeitszeit: Es wird schon längst mehr gearbeitet
 

18.11.2004: Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit in Deutschland beträgt nach Freizeitausgleich bereits 39,5 Stunden. Das geht aus einer Studie des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung (DIW) hervor.

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Bahn muss für Bundesgrenzschutz zahlen
 

19.11.2004: Die Deutsche Bahn AG muss für den Einsatz des Bundesgrenzschutzes zahlen. Das hat das Oberverwaltungsgericht Koblenz entschieden. Die Bahn hatte zuvor gegen einen Gebührenbescheid des Bundes über rund 64 Millionen Euro für das Jahr 2002 geklagt. Hintergrund: Seit der Bahnreform erfüllt der Bundesgrenzschutz die Aufgaben der Bahnpolizei. An diesen Kosten muss sich, nach einer Rechtsverordnung des Bundes aus dem Jahr 2002, der Konzern mit rund 20 Prozent beteiligen.

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Beschäftigungssicherung DB AG: Eckpunkte vereinbart — Einigung steht bevor
 

24.11.2004: In den Verhandlungen zur Beschäftigungssicherung bei der DB ist der entscheidende Durchbruch gelungen. Zwischen Arbeitgebern und der Verhandlungsgemeinschaft aus TRANSNET und GDBA wurden Eckpunkte eines angestrebten Tarifvertrages vereinbart. Details sollen in Kürze in Sondierungen geklärt werden. Die nächste Runde der Verhandlungen ist für Mitte Dezember vorgesehen.

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Unternehmensgewinne in Deutschland auf Rekordhöhe
 

25.11.2004: Die Unternehmensgewinne sind derzeit im Vergleich zu den Löhnen und Gehältern auf Rekordniveau. Das berichten Bundesbank und Statistisches Bundesamt. Allein die DAX-Unternehmen rechnen in diesem Quartal mit Gewinnsteigerungen um fast 60 Prozent.

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Tarifverträge: Wichtig für die Betriebe
 

26.11.2004: Tarifverträge haben nach wie vor einen hohen Stellenwert. Das ist das Ergebnis einer Studie des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft. Danach wendete im vergangenen Jahr fast jeder zweite Betrieb in Westdeutschland branchenweite oder in einigen Fällen auch hauseigene Tarifverträge an. Dieser Trend hält seit fünf Jahren an.

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Unterschriften für soziale Politik übergeben
 

25.11.2004: Die DGB-Gewerkschaften haben am Donnerstag rund eine Dreiviertelmillion Unterschriften für eine soziale Politik an Bundestagspräsident Thierse übergeben. Diese Unterschriften waren seit dem Sommer gesammelt worden. Auch die TRANSNET hatte sich an der Aktion beteiligt.

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Fahrgastrechte: Bundesratsinitiative an Ausschüsse verwiesen
 

27.11.2004: Das Land Nordrhein-Westfalen hatte am Freitag einen Gesetzentwurf zur Stärkung der Fahrgastrechte eingebracht. Dieser wurde von der Länderkammer an die zuständigen Ausschüsse verwiesen. NRW schwebt eine Entschädigung bei Verspätungen oder Zugausfällen vor, die weit über die derzeit geltende Kundencharta hinausgeht.

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SPD-Gewerkschaftsrat tagt in Berlin
 

29.11.2004: Die Spitzen von SPD und Gewerkschaften kommen am Montag in Berlin zusammen. Dabei stehen unter anderem die Themen Mindestlohn, Kündigungsschutz und Mitbestimmung auf der Tagesordnung. Beim Thema Mitbestimmung sind sich SPD und Gewerkschaften einig, dass diese ohne Abstriche erhalten bleiben soll.

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Danke Michi !
 

29.11.2004: Wir bedanken uns bei allen, die an unserer Aktion "Danke Michi" teilgenommen haben. Die Resonanz war enorm und die Abschiedsgrüße an den Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Michael Rogowski, waren eindeutig. Wir konnten den Eindruck gewinnen, dass niemand den scheidenden BDI-Chef wirklich vermissen wird.

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SPD-Gewerkschaftsrat: Keine Einigung auf Gesetz zum Mindestlohn
 

30.11.2004: Einen gesetzlichen Mindestlohn wird es vorerst nicht geben. SPD und Gewerkschaften konnten sich am Montag nicht auf eine abschließende Position einigen. SPD-Chef Müntefering betonte, dass die Menschen einen angemessenen Lohn für ihre Arbeit bekommen sollen. Auch DGB-Chef Sommer unterstrich, dass Deutschland keinen Niedriglohnsektor brauche.

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DB-Vorstand informiert über Mittelfristplanung
 

02.12.2004: Die mittelfristige Finanzplanung stand im Mittelpunkt eines Treffens der Konzernspitze mit den Arbeitnehmervertretern im Aufsichtsrat. Auch ging es um die aktuelle wirtschaftliche Lage der DB AG. Über die Inhalte des Gespräches wurde Verschwiegenheit vereinbart.

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Jetzt auch Stolpe für die Kerosinsteuer
 

01.12.2004: Bundesverkehrsminister Stolpe denkt offenbar über die Einführung einer Steuer auf Flugbenzin nach. Entsprechend äußerte sich der SPD-Politiker in einem Interview. Dies werde "die Wettbewerbsposition der Bahn verbessern", so Stolpe.

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Konzern- Jugend- und Auszubildendenvertretung konstituiert
 

02.12.2004: Die neue Konzern- Jugend- und Auszubildendenvertretung (KJAV) hat sich in Berlin zu ihrer ersten konstituierenden Sitzung getroffen. Die aus zehn Mitgliedern bestehende KJAV wählte Kollegen René Voigtmann zu ihrem neuen Vorsitzenden. Stellvertretende Vorsitzende sind nun die Kollegen Stefanie Kübeck und Rico Kroll.

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Bundestag verabschiedet AEG-Novelle
 

03.12.2004: Der Bundestag hat am Freitag die Novelle des Allgemeinen Eisenbahn-Gesetzes (AEG) verabschiedet. Darin sollen unter anderem die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Trassenagentur beim Eisenbahnbundesamt geschaffen werden. So soll der diskriminierungsfreie Wettbewerb auf der Schiene sichergestellt werden.

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TRANSNET-Protest gegen Wettbewerbs-Dumping
 

04.12.2004: Mehrere hundert TRANSNET-Mitglieder haben am Samstag in Wiesbaden gegen einen Dumping-Wettbewerb im Nahverkehr demonstriert. Die Kundgebung richtete sich insbesondere gegen die Ausschreibungspraxis des Bundeslandes Hessen. Auch die Gewerkschaften GDBA und Verdi beteiligten sich an der Aktion.

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Bofinger: Deutschland ist Weltmeister im Schlechtreden des Standortes
 

05.12.2004: Für den Wirtschaftsweisen Peter Bofinger ist Deutschland derzeit Weltmeister im Schlechtreden des eigenen Standortes. Dies sei ganz eindeutig so, sagte Bofinger dem Funktionärsmagazin TRANSNET-Themen. "Wir betreiben einfach nur Nabelschau. Wir haben das Gefühl, dass bei uns alle Indikatoren, z.B. Arbeitszeit, Flexibilität, am schlechtesten sind." Eine genaue Prüfung zeige aber, dass Deutschland bei den meisten Indikatoren irgendwo im europäischen Mittel sei.

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TRANSNET gegen Lockerung des Kündigungsschutzes
 

07.12.2004: TRANSNET spricht sich gegen eine Lockerung des Kündigungsschutzes aus. Hintergrund ist ein entsprechender Leitantrag, der auf dem CDU-Parteitag in Düsseldorf verabschiedet wurde. Danach soll unter anderem bei Neueinstellungen in den ersten zwei Jahren kein Kündigungsschutz gelten. Voraussetzung ist das Einverständnis des Arbeitnehmers.

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Bahn am Ball
 

07.12.2004: Die Deutsche Bahn AG wird nationaler Sponsor der Fußball-Weltmeisterschaft 2006. Das haben Bahn-Chef Mehdorn und der Präsident des deutschen Organisationskomitees, Franz Beckenbauer, am Dienstag bekannt gegeben. Das Großereignis erfordert eine logistische Meisterleistung, da rund 3,2 Millionen Besucher in den Stadien erwartet werden.

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Lkw-Maut kann kommen
 

08.12.2004: Das Lkw-Mautsystem wird offenbar am 1. Januar starten. Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) wolle dem Betreiber Toll Collect die Betriebserlaubnis wie geplant am 15. Dezember erteilen, heißt es in Presseberichten. Danach sei die Probephase der satellitengestützten Maut-Anlage positiv verlaufen.

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EU-Rat strebt Europäischen Lokführerschein an
 

09.12.2004: Der Europäische Lokführerschein rückt näher. Die EU-Verkehrsminister streben beim Ratstreffen am Donnerstag und Freitag in Brüssel nun eine Einigung über dessen Einführung an. Anfang des Jahres wurde ein entsprechendes Abkommen zwischen der Europäischen Transportarbeiter-Föderation (ETF) und der Gemeinschaft Europäischer Bahnen (GEB) unterzeichnet. An diesen Vereinbarungen war TRANSNET maßgeblich beteiligt. Diese bilden nun die Grundlage der EU-Richtlinie "Eisenbahnverkehr".

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Mehdorn will Umstrukturierung des Konzerns schnell umsetzen
 

13.12.2004: DB-Chef Mehdorn pocht auf die Einführung neuer Konzernstrukturen. Das machte der Manager am Montag auf der Sitzung des TRANSNET-Hauptvorstandes deutlich. Damit würden schnellere und effizientere Entscheidungsprozesse gewährleistet. Seine Pläne will Mehdorn bereits zum 1. April kommenden Jahres umsetzen.

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Bahnwerk Delitzsch vor der Rettung
 

14.12.2004: Das Bahnwerk Delitzsch kann erhalten bleiben. Der Hauptvorstand der TRANSNET stimmte am Montag einem entsprechenden Tarifvertrag zu. Darin werden im Wesentlichen die Ausgestaltung der Tarifverträge zur Überleitung der Beschäftigten und deren tarifvertragliche Bedingungen geregelt. Damit konnte eine weitgehende Absicherung der Einkommen und eine Beschäftigungsgarantie erreicht werden.

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Innovationskongress in Berlin eröffnet
 

14.12.2004: Der zweitägige Innovationskongress der Gewerkschaften ist am Dienstag eröffnet worden. DGB-Chef Michael Sommer richtete zu Beginn der Veranstaltung einen Appell an die Unternehmer. Diese sollten das Wissen, die Kreativität und die Fertigkeiten der Beschäftigten für die Modernisierung ihrer Produkte und Dienstleistungen nutzen.

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Lkw-Maut: TRANSNET pocht weiter auf Ausweitung und Anhebung
 

16.12.2004: Nach vielen Pleiten und Pannen ist es nun soweit. Das Maut-Betreiberkonsortium Toll Collect hat am Mittwoch die vorläufige Betriebsgenehmigung vom Bundesamt für Güterverkehr erteilt bekommen. TRANSNET begrüßt diese Entscheidung. Damit kann der 1. Januar ein Meilenstein in der Geschichte der deutschen Verkehrsfinanzierung werden.

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AEG-Novelle: Bundesrat ruft Vermittlungsausschuss an
 

17.12.2004: Die so genannten AEG-Novelle ist vom unionsdominierten Bundesrat an den Vermittlungsausschuss überwiesen worden. Das "dritte Gesetz zur Änderung eisenbahnrechtlicher Vorschriften" beinhaltet im Kern die Einrichtung einer Trassenagentur. TRANSNET kritisiert die Entscheidung der Länderkammer. Nach unserer Auffassung erfüllt das vorliegende Gesetz alle wettbewerbsrechtlichen Vorgaben.

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DB AG: TRANSNET kritisiert rückläufige Ausbildungs-Quote
 

17.12.2004: TRANSNET fordert den Bahnvorstand auf, in den kommenden Jahren die Ausbildungsquote zu erhöhen. Trotz 2.554 neuen Auszubildenden im Konzern ist der Trend rückläufig. Die Bahn sollte daher ihrer sozialen Verantwortung Rechnung tragen und die Quote erhöhen.

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Krankenstand deutscher Arbeitnehmer auf Rekordtief
 

20.12.2004: Das geht offenbar aus Statistiken des Bundesgesundheits-Ministeriums hervor. Demzufolge fehlten die Arbeitnehmer in diesem Jahr im Schnitt 7 Tage krankheitsbedingt — der niedrigste Stand seit der Wiedervereinigung.

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ARCOR AG: Tarifverhandlungen eröffnet
 

24.02.2005: 21.12.2004 Die Tarifverhandlungen zur Einkommensrunde 2005 für die ARCOR AG haben begonnen. Zur Eröffnung machten die Gewerkschaften deutlich, dass die Beschäftigten an der Umsatzsteigerung des Unternehmens angemessen beteiligt werden müssen. Darüber hinaus fordern wir die Erhöhung der Zulagen und die Bildung einer neuen Tarifgruppe.

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ETV Tarifrunde 2005: Forderungen beschlossen
 

23.12.2004: TRANSNET und GDBA haben ihre Forderungen zum Entgelttarifvertrag (ETV) für das Jahr 2005 beschlossen. Der ETV wird mit dem Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen (AGVDE) verhandelt.

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Lösung für Lokrangierführer rückt näher
 

23.12.2004: Für unsere Forderung nach einer besseren Bezahlung für Lokrangierführer (Lrf) deutet sich eine Lösung an. Die Railion AG hat jetzt ein konkretes Verhandlungsangebot für eine Einmalzahlung unterbreitet.

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DB setzt noch stärker aufs Internet
 

27.12.2004: Die DB AG will den Ticket-Verkauf übers Internet vorantreiben. Das kündigte Vertriebschef Büchy an. Der Manager meint, der Online-Verkauf werde zu einer Erfolgsstory. Bislang würden sieben Prozent des Umsatzes über das Internet gemacht.

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Mehdorn hält an schnellem Börsengang fest
 

28.12.2004: Der Chef der DB AG will den Konzern auf jeden Fall in den nächsten Jahren an die Börse bringen. Nur so könne die Bahn ausreichend Geld für notwendige Investitionen bekommen, sagte Mehdorn in einem Interview.

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Ausbildungspakt: Verfehlt ?
 

29.12.2004: In einem großen Bereich wird der zwischen Bundesregierung und Wirtschaft geschlossene Ausbildungspakt voraussichtlich Schiffbruch erleiden. Denn: Viele Tausende Praktikumsplätze werden unbesetzt bleiben.

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Wird Rogowski altersweise?
 

29.12.2004: Der scheidende BDI-Präsident, bisher bekannt für abstruse Angriffe auf sämtliche Arbeitnehmerrechte, hat sich zum Thema Managergehälter geäußert. Und — hat seinen Managerkollegen Zurückhaltung empfohlen.

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Maut-Terminals sind offiziell freigeschaltet
 

29.12.2004: Die Proben sind vorbei, jetzt beginnt die Wirklichkeit: seit heute können an Terminals und im Internet bemautete Autobahnstrecken gebucht und Tickets gelöst werden. Die Lkw-Maut startet am 1. Januar.

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TRANSNET kritisiert neue Börsen-Pläne der DB AG
 

11.03.2004: TRANSNET hat die jetzt bekannt gewordenen Pläne der Deutschen Bahn AG für einen Börsengang im Frühjahr 2006 scharf kritisiert. Dies sei "künstliche Hektik" und "vollkommen überflüssig", erklärte Gewerkschaftschef Norbert Hansen. Derzeit müssten vielmehr andere Baustellen bearbeitet werden. Dazu zählten etwa die noch unklare Höhe der Investitionsmittel für die Schiene, aber auch das offenbar miserable Ergebnis im Fernverkehr.

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Lkw-Maut: Einigung mit Fragezeichen
 

01.03.2004: Der Bund und das Maut-Betrieberkonsortium Toll Collect haben sich nun doch geeinigt. Wieder einmal. Zum 1. Januar 2005 soll nun eine abgespeckte Abgabe für Lastwagen in Kraft treten. Allerdings sollen die erwarteten Einnahmen dann bereits sprudeln: 180 Millionen Euro pro Monat. Ein Jahr später folgt dann der Normalbetrieb.

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Bundeskonferenz sozialdemokratischer Eisenbahner
 

17.09.2005: TRANSNET-Vorstand Karl-Heinz Zimmermann ist am Samstag zum Vorsitzenden des Zentralausschusses der Betriebsgruppen Eisenbahn gewählt worden. Zuvor wurde auf der Bundeskonferenz der sozialdemokratischen Eisenbahnerinnen und Eisenbahner die Trennung von Netz und Betrieb entschieden abgelehnt.

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15. Jahrestag der deutschen Einheit: Vollendung der inneren Einheit ist "noch eine Vision, aber eine nahe Vision"
 

03.10.2005: TRANSNET hat anlässlich des 15. Jahrestages der deutschen Einheit weitere Anstrengungen zur Vollendung der inneren Einheit des Landes gefordert. "Wir sind in den vergangenen 15 Jahren ein gutes Stück vorangekommen", sagte der Gewerkschaftsvorsitzende Norbert Hansen. "Die jüngsten Irritationen im Wahlkampf haben aber auch gezeigt, dass wir auf dem Weg zur inneren Einheit noch ein Stück Weg vor uns haben."

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Bezirkskonferenzen in Bayern: Schiene darf nicht dem Maut-Desaster leiden
 

25.02.2004: 17.02.2004 Die Schiene darf nicht das Opfer des Debakels um die Lkw-Maut in Deutschland werden. Diese Forderung erhob Alexander Kirchner, Vorstandsmitglied der TRANSNET und zugleich zuständig für die Region Bayern, bei der Eröffnung der Bezirkskonferenzen am Dienstag in Sonthofen. Er forderte die Politik auf, der Schiene die versprochenen Investitionsmittel in voller Höhe zur Verfügung zu stellen.

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Tarifgerechte Bezahlung der Erschwerniszulagen bei DB Netz gesichert
 

01.03.2004: Bei der DB Netz ist jetzt die tarifgerechte Bezahlung der Erschwerniszulagen nach § 7 ZTV sichergestellt. Das hat das Unternehmen der TRANSNET nach mehrfacher Aufforderung nun zugesichert.

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"kreativ handeln" im Jahr 2004
 

17.02.2004: Unter dem Motto "kreativ handeln" startet TRANSNET in das Jahr 2004. Den Auftakt einer breit angelegten Diskussion über die Werte der Gewerkschaften bilden die 14 Bezirkskonferenzen. Im November findet dann der Gewerkschaftstag in Berlin statt. TRANSNET hat fünf Grundwerte definiert: Gerechtigkeit, Arbeit, Tarifautonomie, Solidarität und ökologisches Handeln. Unter dem Motto "kreativ handeln" muss entschieden werden, wie diese Werte künftig umgesetzt werden.

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Pro Mitbestimmung !
 

15.11.2004: Die Hans-Böckler-Stiftung ruft am Dienstag am Berliner Bahnhof Friedrichstraße/Georgenstraße zur Kundgebung "Pro Mitbestimmung" auf. Zeitgleich findet die Jahrestagung der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände statt. Deshalb soll an diesem Tag ein deutliches Zeichen für die Mitbestimmung gesetzt werden.

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Das ist eine Pressemeldung
 

16.02.2004: Ich bin die Beschreibung des Dokuments. Das ganze ist nur zum Testen... ksdajfjdsf sdfoi

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