Europäischer Betriebsrat bei der DB nimmt Konturen an
10.09.2004
Die Gründung eines Europäischen Betriebsrates (EBR) bei der Deutschen Bahn AG nimmt Konturen an. Aus Sicht der TRANSNET ist eine möglichst schnelle Gründung eines EBR erforderlich. Hintergrund sind die deutlichen Bestrebungen des Vorstandes, sich in den nächsten zwei Jahren verstärkt im europäischen Markt zu etablieren. In dieser Zeit würden Fakten geschaffen, die ohne jegliche Beteiligung des EBR vonstatten gingen. Somit würden Entscheidungen ohne Einfluss der Beschäftigten in den europäischen Ländern getroffen.
Folgende Schritte sind eingeleitet worden:
Die DB AG hat alle ihre ausländischen Beteiligungsfirmen aufgefordert, den Entsendungsprozess in den EBR einzuleiten.
Folgende Länder, in denen der Bahn-Konzern vertreten ist, können jeweils einen Vertreter in den EBR entsenden:
Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, Spanien, Großbritannien, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Schweden, Slowenien, die Tschechische Republik und Ungarn.
Aufgrund der hohen Beschäftigungszahl sind 13 deutsche Arbeitnehmervertreter in den EBR zu entsenden.
Auf Empfehlung der TRANSNET ist beabsichtigt, dass der KBR im Dezember einen Beschluss fast. Auch die Europäische Transportarbeiter Föderation (ETF) ist eingebunden, um den Prozess zu beschleunigen. Ist das Gros der EBR-Mitglieder benannt, kann zu einer kostituierenden Sitzung eingeladen werden. Das dürfte Anfang 2005 der Fall sein.
Voraussichtliche Sitzverteilung im EBR: hier





















