Absage an DB-Privatisierung durch die Hintertür
28.01.2008
TRANSNET-Chef Norbert Hansen hat vor einer möglichen Privatisierung der Deutschen Bahn durch die Hintertür gewarnt. Eine solche Entscheidung könne nicht in kleinen Gremien getroffen werden."Das Parlament muss einbezogen werden", forderte Hansen vor dem Hauptvorstand der TRANSNET in Fulda. Damit erteilte er Spekulationen, der Aufsichtsrat könne eine solche Entscheidung treffen, eine Absage. Allerdings warnte er auch davor, zu glauben, der eingeschlagene Weg der Privatisierung könne rückgängig gemacht werden. Selbst wenn im Schienenverkehr praktisch alles verstaatlicht werden könne, bliebe der Wettbewerb mit Straße und Billigflieger. Es komme auf die Ausgestaltung an: "Wir müssen uns auf jeden Fall gegen die Zerschlagung des Konzerns wehren", forderte der TRANSNET-Vorsitzende. Hansen verwies vor dem Gremium auch auf die zahlreichen Herausforderungen vor denen TRANSNET im laufenden Jahr stehe. Höhepunkt werde der 18. Ordentliche Gewerkschaftstag im November sein. Dieser stehe unter dem Motto "Zeiten ändern sich - der Auftrag bleibt". Damit sei auch umrissen, was 2008 mit sich bringe. So stehe der 75. Jahrestag der Machtübernahme der Nazis unmittelbar bevor. Damit sei der Niedergang der Demokratie besiegelt worden. Zugleich jähre sich 2008 aber auch der 60. Jahrestag der Wiedergründung der TRANSNET nach dem Krieg. 1948 sei mit der Gründung der damaligen GdED der Grundstein für die rechtmäßige Vertretung der Eisenbahner gelegt worden.





















