Zugbegleiter im Regionalverkehr: Mehr und bessere Schulungen erforderlich
14.11.2008
TRANSNET fordert von der DB Regio AG eine bessere und intensivere Schulung der Zugbegleiter. Die Meldungen über Minderjährige, die aus dem Zug gewiesen werden, zeigen: Das Unternehmen hat das Thema „De-Eskalationstraining“ sträflich vernachlässigt. Die Quittung dafür bekommen die Beschäftigten.
„Fingerspitzengefühl“ ist schnell gepredigt. Etwas anderes ist es aber, sich in Stress-Situationen beweisen zu müssen. Daher sollte der Vorstand der DB Regio ein Zeichen setzen. Die Vorstände sollten abends einmal auf bestimmten Regionalstrecken mit fahren. Oder Führungskräfte dafür abordnen. Das wäre lehrreicher als jede Statistik.
Einer pauschalen Verurteilung der Zugbegleiter treten wir entschieden entgegen. Jeder Einzelfall muss konkret betrachtet werden. Wir erwarten auch, dass sich der Vorstand der DB Regio vor seine Mitarbeiter stellt. Disziplinarmaßnahmen allein reichen nicht aus. TRANSNET-Mitglieder können ggf. Rechtsschutz beantragen.
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