Die Konzernschwerbehinderten Vertrauensperson der Deutschen Bahn AG
12.12.2007
Die Konzernschwerbehindertenvertretung ist die innerbetriebliche Interessenvertretung von schwerbehinderten- und gleichgestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Sinne des § 97 (2) SGB IX.Dort ist festgeschrieben: Gibt es für mehrere Unternehmen einen Konzernbetriebsrat, so wählen die Gesamtschwerbehindertenvertretungen eine Konzernschwerbehindertenvertretung. Im März 2003 wurde erstmals bei der Deutschen Bahn AG eine Konzernschwerbehindertenvertretung rechtlich gewählt. Gemeinsam mit meinen 8 Stellvertretern nehme ich diese vielseitige und umfangreiche Aufgabe wahr. Gegenwärtig sind über 8600 schwerbehinderte- und gleichgestellte Kolleginnen und Kollegen sowie 2500 Betroffenen mit einem Grad der Behinderung von 30 oder 40, im Unternehmen beschäftigt. Das entspricht einer Quote von 4,84. Wir streben jedoch in erster Linie an, dass auch bei uns die 5% Pflichtquote erfüllt wird. Die KSVP sorgt dafür, dass ihre GSVP und SVP entsprechend geschult und beraten werden, gerade in dieser schwierigen wirtschaftlichen Lage ist eine starke und ausgebildete Interessenvertretung unabdingbar. Zusammen mit der Konzern Jugend — Auszubildendenvertretung wollen wir dafür Sorge tragen, das junge behinderte Menschen zwischen 18 und 15 Jahren einen Ausbildungs- bzw. Studienplatz erhalten. 22 Azubis absolvieren gegenwärtig eine Berufsausbildung bei der Bahn. Mit dem Arbeitgeber konnten wir eine Konzernintegrationsvereinbarung zur beruflichen Eingliederung abschließen, diese gilt es nun mit Leben zu erfüllen. Auf unserer Bahnnet-Seite könnt ihr euch über die Inhalte der KIV informieren. Eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit streben wir nicht nur mit dem Arbeitgeber an, sondern ebenso mit den vorhandenen Interessenvertretungen und Gewerkschaften.















