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Die TRANSNET-Seniorenarbeit
 

22.03.2005 Die TRANSNET-Satzung sowie die Richtlinien für die Seniorenarbeit bilden die Grundlage für die vielseitigen Aktivitäten hinsichtlich der Betreuung und Interessenvertretung der sich im Ruhestand - und natürlich auch im Vorruhestand - befindenden Kolleginnen und Kollegen.

Örtliche Seniorenarbeit:

Der örtliche Seniorenrat sowie die Vertreter der Senioren im Ortsvorstand bilden die Grundlage für eine bundesweit funktionierende, gewerkschaftliche Interessenvertretung, sind aber auch zugleich Ansprechpartner vor Ort.

Ihre tägliche Arbeit wird durch die Ortsverwaltungen unterstützt bzw. mitgetragen.

Der Aufgabenbereich umfasst nicht nur die Durchführung von Informationsveranstaltungen, Versammlungen und örtliche Seminare, sondern auch gesellschaftliche Aktivitäten, wie Wanderungen, Ausflugsfahrten oder einen Kaffee-Nachmittag, ein Skat- oder Schafkopfturnier.

Bei den Seminaren und Informationsveranstaltungen wird über aktuelle Fragen referiert, aber es werden auch ganz alltägliche Sachgebiete (z.B.: Steuer- o. Erbrecht) diskutiert. Dazu steht den örtlichen Seniorengruppen eine Vielzahl von sach- und fachkundigen Referenten zur Verfügung.

Auch bei den geselligen Zusammenkünften sind keinerlei Schranken gesetzt, sondern es bleibt den Mitgliedern der Seniorengruppe vorbehalten, welche Aktivitäten sie entwickeln.

Wann, wo und welche Veranstaltungen stattfinden, kann aus der TRANSNET-Zeitschrift "inform" entnommen werden. Darüber hinaus werden von vielen örtlichen Seniorenräten Jahresprogramme erstellt, aus denen weitere Informationen entnommen werden können. Natürlich geben auch die Ortsverwaltungen Auskunft über die Aktivitäten der örtlichen Seniorenräte.

Soweit noch kein Kontakt zu einer örtlichen Seniorengruppe besteht, empfehlen wir, sich bei der zuständigen TRANSNET-Regionalleitung zu informieren.

Übrigens, die TRANSNET-Seniorenräte sind keine selbsternannten Institutionen, sondern werden gemäß der TRANSNET-Satzung bzw. den Richtlinien alle vier Jahre in Seniorenversammlungen gewählt. Sie übernehmen damit die Verpflichtung, stellvertretend für die in Ruhestand befindlichen Kolleginnen und Kollegen tätig zu werden.

In den Sitzungen des örtlichen Seniorenrates werden die anstehenden Themen diskutiert und die notwendigen Beschlüsse gefasst. Die Vertreter der Senioren im Ortsvorstand haben keine Alibifunktion, sondern sind stimmberechtigte Mitglieder des Ortsvorstandes.

Bezirkliche Seniorenarbeit:

Der bezirkliche Seniorenrat setzt sich aus Senioren aller Ortsverwaltungen zusammen, die durch die örtlichen Seniorenräte bestimmt wurden. Die stimmberechtigten Mitglieder der Seniorenvertreter im Bezirksvorstand werden bei der alle vier Jahre stattfindenden Bezirksseniorenkonferenz gewählt.

Der Aufgabenbereich der bezirklichen Seniorenarbeit der TRANSNET ist vor allem darin geprägt, die örtliche Seniorenarbeit zu koordinieren und Forderungen aus dem Seniorenbereich auf bezirklicher Ebene zu realisieren.

Zur Aufgabenstellung gehört aber auch die Planung und Durchführung von bezirklichen Schulungsmaßnahmen (zum Beispiel im TRANSNET-Ferienhotel "Haus Hammersbach" im Zugspitzdorf Grainau).

Unterstützt und gefördert wird der bezirkliche Seniorenrat durch den jeweiligen TRANSNET-Bezirk sowie die zuständige Regionalleitung.

Zentrale Seniorenarbeit:

Die Seniorenarbeit auf Bundesebene wird durch den Zentralen Seniorenrat gewährleistet. Die Vertreter der Senioren im ehrenamtlichen Hauptvorstand werden in der Bundesseniorenkonferenz nominiert und durch den Gewerkschaftstag gewählt. Damit sind sie stimmberechtigte Mitglieder des Hauptvorstandes der TRANSNET.

Zu den Hauptaufgaben des Zentralen Seniorenrates gehört die politische Seniorenarbeit im sozial- und gesellschaftspolitischen Bereich auf Bundesebene.

Unterstützt wird der Zentrale Seniorenrat bei seiner Arbeit durch die Abteilung Sozialpolitik und Senioren beim Hauptvorstand der TRANSNET.

Möglichkeiten der aktiven Mitarbeit

Den Umfang und die Form der Seniorenarbeit bestimmen die Mitglieder der Seniorengruppen selbst. Das heißt, nur wer aktiv mitmacht und an Veranstaltungen und Seminaren teilnimmt, kann auf die Entwicklungen und Planungen Einfluss nehmen.

Aus diesem Grunde rufen wir alle Kolleginnen und Kollegen auf, sich an den Aktivitäten der Seniorengruppen zu beteiligten, weil nur dadurch ein möglichst breitgefächertes Diskussionsforum entsteht. Letztendlich ist es die Aufgabe der TRANSNET, für alle ihre Mitglieder da zu sein. Dies kann aber nur erreicht werden, wenn möglichst viele ihre Meinung kundtun.


 

 

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