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TRANSNET und GDBA werten Warnstreiks als Erfolg – über 400 Beschäftigte im Ausstand
 

29.01.2009 Mit Warnstreiks haben über 400 Beschäftigte der DB Druck auf die stockenden Tarifverhandlungen ausgeübt. Zu den Aktionen an mehreren Standorten hatten TRANSNET und GDBA aufgerufen. Massive Behinderungen gab es am frühen Morgen in München, Nürnberg und Köln.

Die Warnstreiks von Beschäftigten der Deutschen Bahn AG neigen sich dem Ende zu. Zur Stunde beteiligen sich noch rund 60 Beschäftigte in den Reisezentren von Magdeburg und Saalfeld an den Aktionen. Zuvor hatte es befristete Ausstände in München, Köln, Nürnberg und Hamburg gegeben. Im Süden gab es massive Behinderungen im Regional- und Fernverkehr. Dort hatten sich neben Zug- und Servicepersonalen auch Fahrdienstleiter, Rangierer und Lokrangierführer an den Aktionen beteiligt. Insgesamt befanden sich über 400 Beschäftigte im Ausstand.

Auch in Köln, wo die Warnstreiks gegen 6.30 Uhr begonnen hatten, gab es erhebliche Probleme im Fern-, Regional- und S-Bahn-Verkehr. Insgesamt hatten im Westen etwa 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Arbeit niedergelegt. In Hamburg traten 15 Mitarbeiter das Reisezentrums am Hauptbahnhof vorübergehend in den Ausstand.

TRANSNET und GDBA werten die Aktionen als Erfolg. „Wir wollten mit punktuellen Warnstreiks Druck ausüben, ohne den gesamten Zugverkehr lahm zu legen und ohne die Reisenden in große Mitleidenschaft zu ziehen“, stellten TRANSNET-Vize Regina Rusch-Ziemba und der stellvertretende GDBA-Vorsitzende Heinz Fuhrmann fest. Dies sei gelungen. Die beiden Gewerkschafter erklärten, es sei „zu hoffen, dass das Management die Signale verstanden hat.“

Die Tarifverhandlungen werden am Freitag um 9 Uhr in Frankfurt fortgesetzt. Um 8.30 Uhr wird es vor dem Verhandlungsort (Maritim, Messe) eine Kundgebung geben.


 
 

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