DB AG: Neuer Personalvorstand für gute Zusammenarbeit

03.07.2009 Er wolle „mit Ihrer Unterstützung gute Arbeit leisten“ – so Ulrich Weber. Der neue Personalvorstand der DB AG, seit dem 1. Juli im Amt, nutzte die Einladung von TRANSNET und GDBA zu einem ersten Dialog mit unseren Gewerkschaften. Dazu waren der TRANSNET-Hauptvorstand, der Bundeshauptvorstand der GDBA und die Verbandstarifkommission Agv MoVe in Frankfurt am Main zusammengekommen.
Es sei die „klassische Aufgabe eines Arbeitsdirektors, Unternehmensinteressen und Arbeitnehmerinteressen auszutarieren und zu verträglichen Lösungen für beide zu finden“, so Weber. „Das habe ich in den vergangenen 28 Jahren gerne getan und will es auch hier.“
Dass ein „kompaktes Arbeitspaket“ auf ihn wartet, deutete Weber selbst an. Wie kompakt dieses Paket ist, wurde dem neuen Personalverantwortlichen in der Diskussion mit den Gremien deutlich: Wie soll wieder eine Kultur des Respekts und des Vertrauens im Konzern geschaffen werden? Wie wird das Instrument Kurzarbeit weiter genutzt? Welche Auswirkungen hat das Sparprogramm ReACT 09 auf die Beschäftigten? Welche Perspektiven hat die Altersteilzeit? Und wie wird die weitere Strategie der DB Regio bei Ausschreibungen aussehen?
Der TRANSNET-Vorsitzende Alexander Kirchner fasste die Erwartungshaltung der Gewerkschaften auf den Punkt: „Wir brauchen einen Verbündeten im Vorstand - einen, der auch seinen Vorstandskollegen deutlich macht, wo den Beschäftigten der Schuh drückt. In diesem Sinne freuen wir uns auf die Zusammenarbeit.“





















