Rentenwert Ost: Kampagne geht weiter

19.10.2009
TRANSNET kämpft weiter für eine Angleichung der Rentenwerte Ost und West. Gemeinsam mit einem breiten Bündnis von Schwestergewerkschaften und Sozialverbänden sind nun die drei Partei-Vorsitzenden der künftigen Regierungskoalition angeschrieben worden. Zuvor wurden in einer breit angelegten Kampagne zahlreiche Unterschriften gesammelt.
In dem Schreiben fordert das Bündnis die Politik dazu auf, das Versprechen aus dem Einigungsvertrag nach gleichwertigen Lebensverhältnissen auch für Rentnerinnen und Rentner einzulösen. Sowohl von Seiten der CDU als auch von der FPD sind vor der Bundestagswahl entsprechende Signale gegeben worden.
Hintergrund: Rund 20 Jahre nach der Wende in der DDR, 19 Jahre nach der Wiedervereinigung klaffen die Rentenwerte immer noch auseinander. Ein „Rentenpunkt Ost“ ist derzeit nur 88 % eines „Rentenpunktes West“ wert.
Im Bündnis mit ver.di., GEW und GdP, mit dem SoVD, der Volkssolidarität und dem BRH hat TRANSNET daher ein Modell entwickelt, mit dem eine Angleichung innerhalb von zehn Jahren erreicht werden kann. Finanziert werden soll dies aus Steuergeldern.






















