TRANSNET-Jugend gegen Rechtspopulisten

„Die jungen Eisenbahner haben die Absichten der „Pro-Bewegung“ verstanden“, so Garvin Zell und Özgür Türköner, Vorsitzender und Vize der TRANSNET-Bezirks-jugendleitung Köln. „Es darf nicht dazu kommen, dass sich in Europa (bzw. International) eine extrem rechte Politik durchsetzt.“
Die Wählergruppe „Pro Köln“ wurde 1996 gegründet – als Ableger der rechts-extremen „Deutschen Liga für Volk und Heimat“. Laut Verfassungsschutzbericht NRW steht sie unter fortdauerndem Verdacht: „Nach wie vor hat pro Köln enge Kontakte zum rechtsextremistischen Spektrum“, so der Verfassungsschutz 2004.
Derzeit kämpft „pro Köln“ gegen den Bau einer Moschee in Köln und gegen die angebliche Islamisierung Deutschlands. Am 20. September will die Wählergruppe einen „Anti-Islamisierungskongress“ veranstalten. Auf einer Großkundgebung sollen einige einschlägig bekannte Politiker auftreten. So der sächsische Bundestags-abgeordnete Henry Nitzsche, der 2006 nach mehreren als rechtspopulistisch kritisierten Äußerungen („Deutschland darf nicht von Multi-Kulti-Schwuchteln regiert werden“) aus der CDU ausgetreten ist. Oder der Chef des französischen Front National, Le Pen. Oder der Chef der Jörg-Haider-Partei FPÖ, H.C. Strache.
Unter dem Motto „Wir stellen uns quer“ haben Parteien und Gewerkschaften zu Gegenaktionen aufgerufen. Mit dabei werden die TRANSNET-Jugendlichen sein, so Garvin Zell: „Wir werden den Rassisten am 20. September ordentlich die Suppe
versalzen“.















