A A A

DGB-Ausbildungsreport: Alles paletti bei der Bahn?
 

08.09.2008 Der aktuelle Ausbildungsreport der DGB-Jugend hat wieder eine Reihe von Schwachstellen bei der Ausbildung in Deutschland aufgezeigt. 4700 Azubi aus 25 berufen wurden befragt.

Regelmäßige Überstunden, mangelnde fachliche Anleitung und geringe Aussichten auf Übernahme – das sind zentrale Kritikpunkte Jugendlicher an ihrer Ausbildung. Im Schnitt machen 40 Prozent der Auszubildenden regelmäßig Überstunden, bei den Hotelfachleuten sind es sogar 70 Prozent. Nur 20 Prozent der Befragten können sicher sein, nach der Ausbildung übernommen zu werden. 32 Prozent der Befragten gaben an, nur "manchmal", "selten" oder "nie" fachlich angeleitet zu werden.

Bahnspezifische Berufe wurden nicht eigens betrachtet. Das liegt daran, dass es sich bei den untersuchten Berufen um die 25 am häufigsten gewählten Ausbildungsberufe handelt. Dennoch gibt es auch für TRANSNET wichtige Hinweise. Denn Berufe wie Mechatroniker, Industriemechaniker, Elektroniker, aber auch Kaufmann/Kauffrau für Bürokommunikation werden bei der DB AG ausgebildet. Und sie schneiden relativ gut ab.

Das heißt nicht, dass bei der Bahn alles in Butter ist. Es zeigt aber, dass sich der Einsatz der TRANSNET, der Betriebsräte und der JAVen für die Qualität der Ausbildung in den vergangenen Jahren gelohnt hat. Und: Dieses Ergebnis ist zugleich Ansporn für weiteres Engagement der TRANSNET und ihrer betrieblichen Interessenvertreter.


 
 

Diese Website ist barrierefrei. Das kann unter Umständen Auswirkungen auf die Darstellung unserer Webseiten auf Ihrem Browser haben. » Weitere Infos!