Siegerehrung bei "Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt"

15.05.2009 Die Deutsche Bahn hat am Freitag die Sieger des Wettbewerbs "Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt" geehrt. Dabei geht es um das Engagement ihrer Auszubildenden gegen Extremismus, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt.
Gewonnen hat in diesem Jahr ein Team aus von zehn Auszubildenden aus Berlin. Sie haben einen eigenen Song gegen Hass und Gewalt geschrieben, gesungen sowie einen Clip dazu gedreht. Zudem will die Gruppe eine CD produzieren und den Verkaufserlös an die SOS-Kinderdörfer spenden.
Den zweiten Preis teilen sich zwei Teams, ebenfalls aus Berlin. Zum einen eine Gruppe von fünf Auszubildenden, die einen Film über die Entstehung und Beseitigung von Graffiti gedreht haben, in dem auch unterschiedliche Aspekte von Graffiti näher beleuchtet werden. Die andere Gruppe bestand aus drei Azubis, die auf dem Berliner Hauptbahnhof Kekse mit Fotomotiven gegen Hass und Gewalt verkauften. Der Erlös ging an EXIT-Deutschland, eine Initiative zur Hilfe für Aussteiger aus der rechtsextremen Szene.
TRANSNET-Vorstand Reiner Bieck beglückwünschte die Platzierten und bedankte sich für Ihr Engagement. Er überreichte allen Mitgliedern der zweitplatzierten Teams jeweils einen von TRANSNET gestifteten iPod touch.
Seit seinem Start vor neun Jahren beteiligten sich insgesamt fast 7.200 Auszubildende der Deutschen Bahn AG an dem jährlichen stattfindenden bundesweiten Wettbewerb. "Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt" ist eine gemeinsame Aktion von TRANSNET, GDBA und Deutscher Bahn.
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