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Einkommensrunde DB AG: TRANSNET und GDBA fordern 7 Prozent- soziale Komponente einbauen
 

30.03.2007 30.03.2007 - TRANSNET und GDBA fordern in der Einkommensrunde bei der DB AG sieben Prozent. Zusätzlich verlangen die Gewerkschaften eine soziale Komponente. Der aktuelle Tarifvertrag für rund 134.000 Beschäftigte läuft am 30. Juni aus. TRANSNET und GDBA begründen ihre Forderung vor allem mit dem Jahresergebnis des DB-Konzerns.

Die Gewerkschaft TRANSNET und die Verkehrsgewerkschaft GDBA fordern in der bevorstehenden Einkommensrunde bei der Deutschen Bahn AG sieben Prozent. Einen entsprechenden Beschluss fasste die zuständige Verbandstarifkommission der Tarifgemeinschaft TRANSNET/ GDBA. Danach sollen die Tabellen-Entgelte um sieben Prozent steigen. Untere Einkommensgruppen sollen mindestens 150 Euro erhalten. Die Ausbildungsvergütungen sollen entsprechend angehoben werden. Nach dem Willen der Gewerkschaften soll der Tarifvertrag eine Laufzeit von 12 Monaten haben.

Wir sind fest entschlossen, für die abhängig Beschäftigten der DB AG einen echten Mehrwert einzufahren, kündigte der Vorsitzende der Tarifgemeinschaft, Alexander Kirchner an. Das Motto der Einkommensrunde laute deshalb Du bist mehr wert. Er verwies darauf, dass die Produktivität der Beschäftigten seit Gründung der DB AG um gut 200 Prozent gestiegen sei und diese maßgeblich zum Jahresergebnis des Konzerns beigetragen hätten.

Die Forderungen der Tarifgemeinschaft seien in 70 bundesweit durchgeführten Tarif-Dialogen entstanden, bemerkte der Vize-Chef der Tarifgemeinschaft, Heinz Fuhrmann. Die Forderung sei ein Spiegelbild der Vorstellungen der Basis. Wir sehen realistische Chancen, deutliche Einkommensverbesserungen für die Beschäftigten, die jeder Berufsgruppe angehören, zu erreichen, formulierte Fuhrmann. Man erwarte, dass das Management der DB AG die Leistungen der Mitarbeiter anerkenne. Es wäre seitens der Arbeitgeber zynisch, unsinnige und überflüssige Pokerspielchen zu beginnen. Mahnungen von Bahnchef Mehdorn, in der diesjährigen Einkommensrunde Maß zu halten, liefen deshalb ins Leere.

Der Auftakt zu den Verhandlungen ist noch nicht terminiert. Der aktuelle Tarifvertrag für rund 134.000 Beschäftigte der Deutschen Bahn läuft am 30. Juni aus. An diesem Tag endet auch die Friedenspflicht.

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Hinweis für Rundfunkjournalisten:

O-Töne zu diesem Thema können hier abgerufen werden.


 

 

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