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Zukunft Deutsche Bahn: TRANSNET warnt vor neuer Debatte über Zerschlagung — Plan B bleibt aktuell
 

28.10.2007 28.10.2007 - Die Entscheidung über die Zukunft der Bahn dürfte sich nach Ansicht von TRANSNET weiter verzögern. Anlass ist der Beschluss des SPD-Parteitages. Zu befürchten ist auch eine neue Debatte über die Zerschlagung des Konzerns.

Die Entscheidung über die Zukunft der Deutschen Bahn AG dürfte sich nach Ansicht von TRANSNET weiter verzögern. Anlass ist der Beschluss des SPD-Parteitages über das weitere Vorgehen. Teile der Union hatten bereits im Vorfeld mit großer Skepsis auf die Ausgabe von Vorzugsaktien reagiert und das Vorhaben infrage gestellt. "Wir befürchten, dass nun weitere quälende Debatten über die Zukunft des Konzerns einsetzen", erklärte Gewerkschaftschef Norbert Hansen. Dies führe zu "weiterer Unsicherheit der Beschäftigten." Der Beschluss des SPD-Parteitages dürfe auch nicht "zu einer Steilvorlage für die werden, deren eigentliches Ziel die radikale Trennung von Netz und Transport ist", warnte Hansen. Es sei aber zu befürchten, dass "genau diese Debatte nun von Neuem beginnt." Erste Äußerungen aus Reihen der Union ließen dies bereits befürchten. Sollten solche Pläne bekannt werden, "bleibt uns nur der Weg, die Teilkapitalisierung abzulehnen — das ist unser Plan B, der Plan Bund", machte Hansen deutlich. Der TRANSNET-Vorsitzende unterstrich, dass nur der Fortbestand des integrierten Konzerns die ökonomischen und ökologischen Anforderungen der Zukunft erfülle. "Die integrierte Bahn schafft und erhält Arbeitsplätze durch diverse von uns in Tarifverträgen vereinbarte Mechanismen, die integrierte Bahn garantiert zuverlässigen Schienenverkehr und damit umweltfreundlichen Verkehr in Deutschland", stellte Hansen fest. Er appellierte deshalb erneut an die Verantwortlichen in der Politik, die "jetzt anstehenden Entscheidungen nicht emotional, sondern hochkonzentriert im Sinne von Arbeitsplätzen und zuverlässigem Schienenverkehr zu treffen."
 

 

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