Arbeitszeit bei der DB AG : Forderung nach Verbesserung bekräftigt - Verhandlungen zügig fortsetzen
08.11.2007
08.11.07 - TRANSNET und GDBA haben ihre Forderungen nach Arbeitszeit-Verbesserungen bei der Bahn AG bekräftigt. Die Arbeitgeberseite wurde aufgefordert, entsprechende Verhandlungen zügig fortzusetzen. Im Kern geht es um planbarere Arbeitszeiten. Damit soll vor allem eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf erreicht werden. Die Gewerkschaft TRANSNET und die Verkehrsgewerkschaft GDBA haben ihre Forderungen nach Verbesserungen bei der Arbeitszeit bei der Deutschen Bahn AG bekräftigt. Die Gewerkschaften verlangen von dem Konzern, die Tarifverhandlungen dazu zügig fortzusetzen. TRANSNET und GDBA verwiesen darauf, dass den Arbeitgebern die Forderungen bereits seit Ende 2006 vorlägen. "Im Zentrum unserer Forderungen steht eine bessere Planbarkeit des Einsatzes", erläuterten TRANSNET-Vorstand, Alexander Kirchner, und GDBA-Vize Heinz Fuhrmann. Damit solle vor allem eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf erreicht werden. "Den Beschäftigten brennt das Thema unter den Nägeln, der Fahrplanwechsel steht an", warnten die beiden Gewerkschafter. Nach den Vorstellungen von TRANSNET und GDBA muss vor allem ein Hebel betätigt werden: Verbesserungen bei den Ruhezeiten. Die beiden Gewerkschaften verlangen, dass es nur eine auswärtige Ruhe in der Woche geben darf. Außerdem muss die Qualität der Ruhezeit erhöht werden. So soll mindestens ein komplettes Wochenende im Monat arbeitsfrei sei. Arbeitsbeginn und Arbeitsende in der Nacht müssen wesentlich eingeschränkt werden. "Wir erwarten jetzt kurzfristig einen neuen Verhandlungstermin und ein konkretes Angebot", bekräftigten Kirchner und Fuhrmann. Beide verwiesen in diesem Zusammenhang auf den Mitte Dezember anstehenden Fahrplanwechsel. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass Betriebsräte ihre Zustimmung zu Dienstplänen verweigerten, wenn die geforderten Verbesserungen nicht berücksichtigt würden.















