Tarifkonflikt Regentalbahn: Keine Verhandlungen ohne neues Angebot
06.08.2008
Im Tarifkonflikt bei der Regentalbahn wollen TRANSNET und GDBA nur weiter verhandeln, wenn die Arbeitgeber ein neues Angebot vorlegen. Auf Basis der bisherigen Angebote gebe es keine Verständigungsmöglichkeit. Die Gewerkschaften kritisierten zugleich die öffentliche Darstellung der Arbeitgeberseite. Die Geschäftsführung verwirre die Öffentlichkeit und wolle damit nur von ihrer Ratlosigkeit ablenken.
Im Tarifkonflikt bei der Regentalbahn (RGB) sind TRANSNET und GDBA nur zu weiteren Verhandlungen bereit, wenn der Arbeitgeber ein neues Angebot vorlegt. „Wir sind gerne bereit, den Termin am 8. August wahrzunehmen – aber nur, wenn der Arbeitgeber sein Angebot deutlich nachbessert“, sagte der Verhandlungsführer der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA, Jörg Krüger. „Auf Basis der bisherigen Angebote gibt es keine Verständigungsmöglichkeit.“ Krüger wies darauf hin, dass die Tarifgemeinschaft das bestehende Angebot der RGB bereits zweimal abgelehnt habe. „Wir verlangen eine echte Beteiligung der Beschäftigten. Nach der Lohnzurückhaltung der vergangene Jahre ist das bitter nötig.“ Der Gewerkschafter kritisierte die öffentliche Darstellung der Arbeitgeberseite. „Auf der einen Seite erklärt man, dass man zu konstruktiven Gesprächen bereit sei. Auf der anderen Seite will man kein neues Angebot vorlegen.“ Dies zeige, „dass die Arbeitgeber in diesem Konflikt völlig den Faden verloren haben. Mit ihrer Verwirrung der Öffentlichkeit will sie nur von der eigenen Ratlosigkeit ablenken.“ Der Tarifkonflikt bei der Regentalbahn dauert seit Anfang des Jahres. Nach mehreren Runden waren die Verhandlungen Anfang Juli ohne Ergebnis abgebrochen worden. Seither hat es mehrere Warnstreiks gegeben.















